Mein persönliches Fazit zur neuen 4. Staffel von The Witcher

Manchmal merkt man erst, wie sehr eine Serie von einer einzigen Person getragen wurde, wenn sie plötzlich fehlt. Anders kann man das Deaster nicht beschreiben.

Ich hab die neue Staffel von The Witcher gleich am Starttag auf Netflix eingeschaltet. Mit vorsichtiger Neugier, aber auch mit einer Prise Hoffnung. Liam Hemsworth als neuer Geralt, ja, warum nicht? Doch schon nach den ersten Folgen war mir klar, oje, das wird schwierig. Henry Cavill hat der Rolle etwas gegeben, das man nicht einfach ersetzen kann. Diese Mischung aus Ruhe, Präsenz und dieser unterschwelligen Leidenschaft für die Welt, in der er sich bewegt.

Robert Hofmann hat das in seinem Video ziemlich genau getroffen. Er beschreibt das Ganze fast identisch zu meinem Gefühl. Die Seele fehlt. Das ist es, durch und durch. Es wirkt bemüht, aber nicht echt. Hemsworth bemüht sich, klar, aber du spürst kein Feuer hinter der Figur.

Die Serie sieht wunderschön aus, keine Frage. Die Kulissen, das Licht, die Musik, alles wirkt teuer und aufwendig. Und trotzdem bleibt es kalt.

Ich glaub, der Witcher ist jetzt an einem Punkt angekommen, wo Technik und Oberfläche wichtiger geworden sind als Emotion und Charakter. Und das, finde ich, ist das eigentlich Tragische daran.