Register



Friday, September 03, 2010

 

 

 

Axel Junker, Sylt

Der Bildhauer, Schriftsteller und Musiker Axel Junker ,Künstlername aXXL, geht an die Öffentlichkeit, um auf sein Anliegen aufmerksam zu machen. Er möchte Cannabis als Medizin für sich anbauen, da es ihm gegen seine Schmerzen und Depressionen, gegen die Entzündungsformen seiner Hepatitis C, Appetitlosigkeit und Erbrechen sehr gut hilft. Diese lindernden Effekte werden inzwischen von diversen Medizinwissenschaftlern bestätigt.

Axel Junker - Portaet Cannabispflanez in Topf.jpg

Axel Junker - aXXL; Foto: www.katjahoffmann.de

Die Bewohner der Insel Sylt erlebten am 25. September 2006  nicht nur den Weltcup der Windsurfer, sondern sie wurden auch Zeuge einer Kunstaktion zugunsten von Cannabis als Medizin. Mit der öffentlichen Verbrennung seines Werkes "Torso" wollte Axel Junker darauf aufmerksam machen, dass es ihm wie vielen anderen Schwerkranken immer noch nicht möglich ist, Cannabis zur medizinischen Eigentherapie anzubauen oder zu besitzen. Außerdem versuchte er im Vorgarten der Polizeistation eine Hanfpflanze einzupflanzen, was jedoch von den anwesenden Beamten verhindert wurde.

Damit sein Anliegen nicht in den alltäglichen Schreckensmeldungen aus den Krisen- und Kriegsgebieten der Welt untergeht, zeigte er sich im Anschluss bei der örtlichen Polizei mit einer „nicht geringen Menge“ Hanf selbst an und verriet den Beamten freiwillig, dass er zuhause eine kleine Cannabisplantage betreibe. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung wurden 8 blühende Hanfpflanzen aufgefunden und unter den Augen der versammelten Pressevertreter beschlagnahmt.

Mit der Aktion, die dem Vorbestraften inzwischen erstinstanzlich ein Jahr Haft ohne Bewährung ("unbedingter Häf`n") eingebracht hat , will er unter anderem erreichen, dass das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) endlich positiv über seine bereits vor fünf Jahren eingereichten Anträge für den straffreien Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken entscheidet. Für den 1981 an Hepatitis C erkrankten ist eine Symptomlinderung mit Dronabinol nicht möglich, weil sich seine Krankenkasse weigert, die Kosten von gut 500,- Euro pro Monat zu tragen.Dass ihm natürliches Cannabis ebenso gut hilft, wird im Rahmen zweier klinischer Studien über die Therapiestabilität im Verlaufe der von ihm wegen der auftretenden Viruslast benötigten Interferongaben bestätigt.  Dr. med. Franjo Grothenhermen (A.C.M.) und ein Suchtmediziner befürworten überdies Junkers Cannabisgebrauch als effektiv hilfreich, schmerz- und entzündungshemmend und leidenslindernd.

Axel Junker Polizist - Beschlagnahme.jpg

Eskaltion vor Polizeiwache (Griff zur Waffe)

Axel Junker Polizeiauto Hanfpflanze.jpg

Beschlagnahmegut ohne richterlichen Hausdurchsuchungsbefehl


Nun will aXXL den bevorstehenden Berufungsprozess (der vorläufig auf Ende September 2008 terminiert worden ist) nutzen ,um nötigenfalls von höchster Stelle klären zu lassen, ob er ein Verbrecher ist, nur weil er sich seit Jahren kostengünstig, ärztlich überwacht und ohne anderen zu schaden mit Hanf selbst therapiert. Ziel seiner juristischen Auseinandersetzung ist - trotz ungewisser Erfolgsaussichten - der Europäische Menschengerichtshof in Straßburg.

 aXXL´s Fotostory

 

 

 

Axel Junker, Sylt

Der Bildhauer, Schriftsteller und Musiker Axel Junker ,Künstlername aXXL, geht an die Öffentlichkeit, um auf sein Anliegen aufmerksam zu machen. Er möchte Cannabis als Medizin für sich anbauen, da es ihm gegen seine Schmerzen und Depressionen, gegen die Entzündungsformen seiner Hepatitis C, Appetitlosigkeit und Erbrechen sehr gut hilft. Diese lindernden Effekte werden inzwischen von diversen Medizinwissenschaftlern bestätigt.

Axel Junker - Portaet Cannabispflanez in Topf.jpg

Axel Junker - aXXL; Foto: www.katjahoffmann.de

Die Bewohner der Insel Sylt erlebten am 25. September 2006  nicht nur den Weltcup der Windsurfer, sondern sie wurden auch Zeuge einer Kunstaktion zugunsten von Cannabis als Medizin. Mit der öffentlichen Verbrennung seines Werkes "Torso" wollte Axel Junker darauf aufmerksam machen, dass es ihm wie vielen anderen Schwerkranken immer noch nicht möglich ist, Cannabis zur medizinischen Eigentherapie anzubauen oder zu besitzen. Außerdem versuchte er im Vorgarten der Polizeistation eine Hanfpflanze einzupflanzen, was jedoch von den anwesenden Beamten verhindert wurde.

Damit sein Anliegen nicht in den alltäglichen Schreckensmeldungen aus den Krisen- und Kriegsgebieten der Welt untergeht, zeigte er sich im Anschluss bei der örtlichen Polizei mit einer „nicht geringen Menge“ Hanf selbst an und verriet den Beamten freiwillig, dass er zuhause eine kleine Cannabisplantage betreibe. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung wurden 8 blühende Hanfpflanzen aufgefunden und unter den Augen der versammelten Pressevertreter beschlagnahmt.

Mit der Aktion, die dem Vorbestraften inzwischen erstinstanzlich ein Jahr Haft ohne Bewährung ("unbedingter Häf`n") eingebracht hat , will er unter anderem erreichen, dass das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) endlich positiv über seine bereits vor fünf Jahren eingereichten Anträge für den straffreien Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken entscheidet. Für den 1981 an Hepatitis C erkrankten ist eine Symptomlinderung mit Dronabinol nicht möglich, weil sich seine Krankenkasse weigert, die Kosten von gut 500,- Euro pro Monat zu tragen.Dass ihm natürliches Cannabis ebenso gut hilft, wird im Rahmen zweier klinischer Studien über die Therapiestabilität im Verlaufe der von ihm wegen der auftretenden Viruslast benötigten Interferongaben bestätigt.  Dr. med. Franjo Grothenhermen (A.C.M.) und ein Suchtmediziner befürworten überdies Junkers Cannabisgebrauch als effektiv hilfreich, schmerz- und entzündungshemmend und leidenslindernd.

Axel Junker Polizist - Beschlagnahme.jpg

Eskaltion vor Polizeiwache (Griff zur Waffe)

Axel Junker Polizeiauto Hanfpflanze.jpg

Beschlagnahmegut ohne richterlichen Hausdurchsuchungsbefehl


Nun will aXXL den bevorstehenden Berufungsprozess (der vorläufig auf Ende September 2008 terminiert worden ist) nutzen ,um nötigenfalls von höchster Stelle klären zu lassen, ob er ein Verbrecher ist, nur weil er sich seit Jahren kostengünstig, ärztlich überwacht und ohne anderen zu schaden mit Hanf selbst therapiert. Ziel seiner juristischen Auseinandersetzung ist - trotz ungewisser Erfolgsaussichten - der Europäische Menschengerichtshof in Straßburg.

 aXXL´s Fotostory

Privacy Statement  |  Terms Of Use
Copyright 2006-2008 by www.greendeluxe.com