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Friday, September 03, 2010

Frau Irene Weber, Flensburg, Deutschland

Ich bin Irene Weber,  geb.1949 und seit 1985 HIV und Hepatitis C infiziert. Als ich damals davon erfuhr hieß es noch, dass nach  5 Jahren in der Regel AIDS ausbricht. Nach 16 Jahren Heroinmissbrauch und frisch entlassen aus einer 14 monatigen Psycho- und Arbeitstherapie wollte ich das so nicht hinnehmen und entschloss mich die Statistik zu brechen. Zu der Zeit kam auch Retrovir auf den Markt, das erste Viruskiller gegen das Killervirus.

So hieß das damals wirklich  und für mich bedeutete das  Krieg im eigenen Körper. Da ich mir lange genug chemischen  Dreck in den  Körper gepumpt hatte war ich nicht bereit mich weiterhin zu vergiften. Ich entsann mich der heilenden Wirkung von Cannabis, der einzigen Droge die  mir  wirklich gut getan hatte. Schon in den 60 er Jahren las ich einen Artikel im SPIEGEL  in dem es um Marihuana als Medizin ging. Ich entschied also mich und meinen Virus mit Cannabis bei Laune zu halten. Mit einem Joint in der Badewanne arbeitete ich mir sozusagen einen  „Behandlungsplan „  aus,  vegetarische Ernährung  und immer für  ein ausgeglichenes  Gemüt sorgen.

Irene Weber mit kleiner Cannabis Pflanze.JPG

Frau Irene Weber setzt sich für Cannabis als Medizin ein

Das klappt bis heute und ich bin mittlerweile im 22sten Jahr. 1999 legte ich zusammen mit  7 anderen  Patienten eine Verfassungsbeschwerde ein. Nun sind schon einige Instanzen erfolglos geschafft und die nächste Runde  geht wieder zurück ans Bundesinstitut für Arzneimittel, die Pharmalobby in Deutschland schlechthin. Von diesem Institut gab es nun einen  saudummen Fragebogen, u.a. mit der Auflage eine Ablehnung der Krankenkasse für die Kostenübernahme von Dronabinol  vorzuweisen.

Sollten wir Bürger nicht Eigenverantwortung übernehmen, sparen für das Gesundheitswesen, wo die Gelder doch so knapp sind ? Man will uns teures synthetisches THC aus der Fabrik aufnötigen obwohl wir uns zum Nulltarif selber heilen können. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich meinen Ärzten vermitteln soll, dass ich plötzlich zur Chemie greifen will. Diese vom BfArM  geforderte Ablehnung bringt mich in die Not zu lügen, aber wenn ich weiterkommen will in dem Prozess komme ich nicht umhin. Durch die Gründung des SCM, einer Patienteninitiative, kommt nun wieder ein bisschen Bewegung in die Angelegenheit.

Dankbar bin ich auch der hiesigen Polizei die sich bisher sehr fair verhalten hat  und mir noch keinen Ärger machten, obwohl ich als „Hanftante“, bekannt bin durch diverse Demos, Hanf-TV im Offenen Kanal, 10 Wochen  Dienst am Hanflabyrinth  und 10 Jahre Grüne Hilfe. Dennoch kann sich das von heute auf morgen ändern. Aber ich glaube noch an Wunder und hoffe dass es eines Tages möglich ist sich ohne Strafandrohung durch blühende Pflanzen zu schnuppern. Schon der Geruch ist Balsam für die Seele, das kann mir doch keine Pille geben. Wie auch immer wir das schaffen, aber ich hoffe ganz doll darauf !




Frau Irene Weber, Flensburg, Deutschland

Ich bin Irene Weber,  geb.1949 und seit 1985 HIV und Hepatitis C infiziert. Als ich damals davon erfuhr hieß es noch, dass nach  5 Jahren in der Regel AIDS ausbricht. Nach 16 Jahren Heroinmissbrauch und frisch entlassen aus einer 14 monatigen Psycho- und Arbeitstherapie wollte ich das so nicht hinnehmen und entschloss mich die Statistik zu brechen. Zu der Zeit kam auch Retrovir auf den Markt, das erste Viruskiller gegen das Killervirus.

So hieß das damals wirklich  und für mich bedeutete das  Krieg im eigenen Körper. Da ich mir lange genug chemischen  Dreck in den  Körper gepumpt hatte war ich nicht bereit mich weiterhin zu vergiften. Ich entsann mich der heilenden Wirkung von Cannabis, der einzigen Droge die  mir  wirklich gut getan hatte. Schon in den 60 er Jahren las ich einen Artikel im SPIEGEL  in dem es um Marihuana als Medizin ging. Ich entschied also mich und meinen Virus mit Cannabis bei Laune zu halten. Mit einem Joint in der Badewanne arbeitete ich mir sozusagen einen  „Behandlungsplan „  aus,  vegetarische Ernährung  und immer für  ein ausgeglichenes  Gemüt sorgen.

Irene Weber mit kleiner Cannabis Pflanze.JPG

Frau Irene Weber setzt sich für Cannabis als Medizin ein

Das klappt bis heute und ich bin mittlerweile im 22sten Jahr. 1999 legte ich zusammen mit  7 anderen  Patienten eine Verfassungsbeschwerde ein. Nun sind schon einige Instanzen erfolglos geschafft und die nächste Runde  geht wieder zurück ans Bundesinstitut für Arzneimittel, die Pharmalobby in Deutschland schlechthin. Von diesem Institut gab es nun einen  saudummen Fragebogen, u.a. mit der Auflage eine Ablehnung der Krankenkasse für die Kostenübernahme von Dronabinol  vorzuweisen.

Sollten wir Bürger nicht Eigenverantwortung übernehmen, sparen für das Gesundheitswesen, wo die Gelder doch so knapp sind ? Man will uns teures synthetisches THC aus der Fabrik aufnötigen obwohl wir uns zum Nulltarif selber heilen können. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich meinen Ärzten vermitteln soll, dass ich plötzlich zur Chemie greifen will. Diese vom BfArM  geforderte Ablehnung bringt mich in die Not zu lügen, aber wenn ich weiterkommen will in dem Prozess komme ich nicht umhin. Durch die Gründung des SCM, einer Patienteninitiative, kommt nun wieder ein bisschen Bewegung in die Angelegenheit.

Dankbar bin ich auch der hiesigen Polizei die sich bisher sehr fair verhalten hat  und mir noch keinen Ärger machten, obwohl ich als „Hanftante“, bekannt bin durch diverse Demos, Hanf-TV im Offenen Kanal, 10 Wochen  Dienst am Hanflabyrinth  und 10 Jahre Grüne Hilfe. Dennoch kann sich das von heute auf morgen ändern. Aber ich glaube noch an Wunder und hoffe dass es eines Tages möglich ist sich ohne Strafandrohung durch blühende Pflanzen zu schnuppern. Schon der Geruch ist Balsam für die Seele, das kann mir doch keine Pille geben. Wie auch immer wir das schaffen, aber ich hoffe ganz doll darauf !




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