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Friday, September 03, 2010

Günther Stolz - Opfer von Polizeigewalt der Kriminalpolizei Mannheim

Einleitung

[encod.vie] erreichte der Hilferuf von Herrn Günther Stolz der am 23.11.2006 wieder Opfer unverhältnismäßiger Gewalt der Kriminalpolizei Mannheim wurde. Wir bringen eine sachliche Dokumentation der Ereignisse aus Sicht von Herrn Stolz. Die Originalbilder von Herrn Stolz stellen wir zur Verfügung. Herr Stolz hat diese Webseite offiziell genehmigt und übernimmt die medienrechtliche Verantwortung für den Inhalt.

Hausdurchsuchung Günther Stolz  /  Postfach 31 05 30  /  D – 68 265   Mannheim

Polizei Präsidium Kriminalpolizei Mannheim.jpg

Kripo Mannheim
macht auch "Hausbesuche"

Am 23.11.2006 klingelte es morgens an meiner Wohnungstür. Zunächst machte ich nur einen Spalt weit, durch die Sicherungskette geschützt, die Tür auf. Im selben Moment versuchten zwei mir bis dahin Unbekannte die Tür aufzudrücken - was misslang. Erst dann wurde ich angesprochen: Polizei, Öffnen Sie die Tür! Ein Ausweis wurde kurz für 2 Sek. hochgehoben, sodass man nichts erkennen konnte. 

Ich fragte ob ein Durchsuchungsbeschluss existiert, was bejaht wurde aber aushändigen wollte man mir diesen nicht. Es ging verbal hin und her, weil ich mich weigerte ohne Kenntnis des Durchsuchungsbeschlusses die Tür zu öffnen. Ich sagte den Beamten, dass ich nicht lange diskutiere sondern jetzt meinen Anwalt anrufe.

Erst anschließend, nach dem Telefonat, welches die Kripo Mannheim mitbekam, gab man mir den Durchsuchungsbeschluss. Ich las und öffnete anschließend die Tür!

Es traten mehrere Beamte und eine Beamtin ein, insgesamt 6 Leute. Kaum waren diese in der Wohnung wurde das typische und bekannte asoziale Verhalten von den Kriminalbeamten angeschlagen:

Ich wurde gezwungen auf der Couch sitzen zu bleiben. Ein Beamter schlug mir auf die Hand weil ich meine morgendlichen Herztabletten einnehmen wollte. Man verbot mir etwas zu trinken, man versuchte mich daran zu hindern ins Bad zu gehen.

Morgens geht es mir nicht lustig. Nach langem Liegen macht sich morgens beim Aufstehen mein Bandscheibenschaden heftig bemerkbar und schränkt mich zeitweise ein. Zum anderen habe ich starke Kreislaufprobleme und Schweißausbrüche die mit der Funktionsstörung meines Herzen zusammenhängen, im Großen und Ganzen dauert es morgens meist über eine Stunde bis ich fit bin.

Wie gesagt, mir wurden meine vom Arzt verschriebenen Medikamente vorenthalten wozu keinerlei Veranlassung bestand. Der Hinweis auf meine kardiologischen Gutachten wurde übergangen.

Ärztliches Attest - Kardiologisches Gutachten - Günther Stolz.JPG

Günther Stolz - seit September in kardiologischer Behandlung

Die Beamten hatten den Auftrag nach Cannabis zu suchen und nicht Dialoge zu meiner medizinischen Situation zu führen oder diese zu gefährden. Sie haben auch nicht das Recht mich derart anzugehen. Ich bin schon über 50 Jahre alt, habe ein schwaches Herz und stehe unter ärztlicher Behandlung. Über dies waren die Beamten in voller Kenntnis.

Zu diesem Zeitpunkt war weder eine Festnahme noch eine Verhaftung ausgesprochen worden.

Das Startsignal

Der Abteilungsleiter versuchte mich aktiv an der Benutzung meines Badezimmers zu hindern, obwohl er deutlich sah dass ich Luftmangel und Schweißausbrüche hatte. Erst als er merkte, dass ich mich übergeben muss, lies er mich gehen.

Womöglich war er deshalb frustriert. Etwas später als es abermals an meiner Türe klingelte wollte ich öffnen. Ich stand von der Couch auf und plötzlich drehte sich der Abteilungsleiter der Kriminalpolizei Mannheim um, schrie mich an ich müsse sitzen bleiben und stieß mich mit beiden Händen aggressiv zurück. Im Ablauf des Zurückfallens versuchte ich mich festzuhalten und berührte den Beamten reflexartig leicht.

Das war das Startsignal: Plötzlich fielen die anderen Beamten abartig und voll von Sinnen über mich her. Sie bearbeiteten mich auf der Couch, drehten beide Arme extrem zurück und hoch und legten mir Handschließen an. Gleichzeitig wurde ich durch Griff an Hals und Körper auf den Boden geworfen und mir wurde zweimal ins Gesicht geschlagen. Dabei wurde mein Zahnersatz beschädigt. (Anm. Das sieht nach Standardprogramm der Drogen Kripo aus. Im Rudel einen Niederboxen. Nur ist Herr Stolz kein Dealer, sondern Patient!!!) 

Polizeigewalt Kripo Mannheim - Handschellen gegen Patient Günther Stolz .JPG

Polizeigewalt Kripo Mannheim - Handschellen gegen Patient Günther Stolz

Die Notärztin

2 – 3 Minuten später stand eine Notärztin in meiner Wohnung!? Ich war verblüfft, denn weder ich rief den Notarzt oder irgendein Beamter rief einen Arzt. Diese Ärztin weigerte sich ebenso wie die Kriminalpolizei Mannheim die Atteste meines Kardiologen anzuschauen. Ein EKG brachte das Ergebnis mich in ein Krankenhaus zu verfrachten. Dies lehnte ich unter diesen Umständen ab. 

Die Ärztin wollte mich zwingen ein Dokument zu unterschreiben welches bestätigt, dass die Fahrt zu meiner Wohnung keine – Leerfahrt – sei!? Die Notärztin war unmittelbar mit der Kripo vor Ort, sie wartete lediglich unten ob Sie benötigt würde.

Sie weigerte sich mein verletztes Gebiss anzuschauen. Die total aus der Halterung gerissene Oberkieferprothese war deutlich für jeden zu sehen. Sie begründete die Untersuchungsverweigerung damit indem Sie sagte: "Sie unterschreiben mir ja auch nicht den Zettel."

Ich bin ausgebildeter Sanitäter und war jahrelang bei der US-Army im Hospital der "Emergency" Abteilung tätig und habe für diesen Job die besten Arbeitszeugnissen bekommen.

Zum Zeitpunkt als die "Chaos Truppe" hier einlief und das Verhältnis, na sagen wir mal – noch erträglich war, gestatte mir der Abteilungsleiter, dass ich mit meiner Kamera Bilder machen darf. Mit der Auflage "keine Köpfe und Gesichter der Beamten" aufzunehmen.

Sie gingen aus der verwüsteten Wohnung mit 8-12g meines Medizinal-Cannabis.

Die ganze Aktion dauerte über 6 Stunden, währendessen mir die Einnahme meiner wichtigen verordneten Medikamente verweigert wurde. Lediglich einmal durfte ich das Akutmittel Nitrolingual einnehmen.

Hausdurchung Kriminalpolizei Mannheim - Schalfzimmer - Günther Stolz.JPG

Hausdurchsuchung Kriminalpolizei Mannheim - verwüstetes Schlafzimmer

Sollte jemand mich unterstützen wollen ( finanziell ) wäre ich sehr dankbar.  Zurzeit benötige ich Geld für Prozesse aber vordergründig um mir schnellstmöglich neue Zähne zu beschaffen. Damit sieht es echt schlecht aus da Vorfall bedingt die Verankerungen zerstört wurden. Der Zahnarzt hat es nicht einfach zur richten und meist ist das nur mit hohem Eigenanteil einigermaßen gut hinzubekommen.

Günther Stolz - Opfer von Polizeigewalt der Kriminalpolizei Mannheim

Einleitung

[encod.vie] erreichte der Hilferuf von Herrn Günther Stolz der am 23.11.2006 wieder Opfer unverhältnismäßiger Gewalt der Kriminalpolizei Mannheim wurde. Wir bringen eine sachliche Dokumentation der Ereignisse aus Sicht von Herrn Stolz. Die Originalbilder von Herrn Stolz stellen wir zur Verfügung. Herr Stolz hat diese Webseite offiziell genehmigt und übernimmt die medienrechtliche Verantwortung für den Inhalt.

Hausdurchsuchung Günther Stolz  /  Postfach 31 05 30  /  D – 68 265   Mannheim

Polizei Präsidium Kriminalpolizei Mannheim.jpg

Kripo Mannheim
macht auch "Hausbesuche"

Am 23.11.2006 klingelte es morgens an meiner Wohnungstür. Zunächst machte ich nur einen Spalt weit, durch die Sicherungskette geschützt, die Tür auf. Im selben Moment versuchten zwei mir bis dahin Unbekannte die Tür aufzudrücken - was misslang. Erst dann wurde ich angesprochen: Polizei, Öffnen Sie die Tür! Ein Ausweis wurde kurz für 2 Sek. hochgehoben, sodass man nichts erkennen konnte. 

Ich fragte ob ein Durchsuchungsbeschluss existiert, was bejaht wurde aber aushändigen wollte man mir diesen nicht. Es ging verbal hin und her, weil ich mich weigerte ohne Kenntnis des Durchsuchungsbeschlusses die Tür zu öffnen. Ich sagte den Beamten, dass ich nicht lange diskutiere sondern jetzt meinen Anwalt anrufe.

Erst anschließend, nach dem Telefonat, welches die Kripo Mannheim mitbekam, gab man mir den Durchsuchungsbeschluss. Ich las und öffnete anschließend die Tür!

Es traten mehrere Beamte und eine Beamtin ein, insgesamt 6 Leute. Kaum waren diese in der Wohnung wurde das typische und bekannte asoziale Verhalten von den Kriminalbeamten angeschlagen:

Ich wurde gezwungen auf der Couch sitzen zu bleiben. Ein Beamter schlug mir auf die Hand weil ich meine morgendlichen Herztabletten einnehmen wollte. Man verbot mir etwas zu trinken, man versuchte mich daran zu hindern ins Bad zu gehen.

Morgens geht es mir nicht lustig. Nach langem Liegen macht sich morgens beim Aufstehen mein Bandscheibenschaden heftig bemerkbar und schränkt mich zeitweise ein. Zum anderen habe ich starke Kreislaufprobleme und Schweißausbrüche die mit der Funktionsstörung meines Herzen zusammenhängen, im Großen und Ganzen dauert es morgens meist über eine Stunde bis ich fit bin.

Wie gesagt, mir wurden meine vom Arzt verschriebenen Medikamente vorenthalten wozu keinerlei Veranlassung bestand. Der Hinweis auf meine kardiologischen Gutachten wurde übergangen.

Ärztliches Attest - Kardiologisches Gutachten - Günther Stolz.JPG

Günther Stolz - seit September in kardiologischer Behandlung

Die Beamten hatten den Auftrag nach Cannabis zu suchen und nicht Dialoge zu meiner medizinischen Situation zu führen oder diese zu gefährden. Sie haben auch nicht das Recht mich derart anzugehen. Ich bin schon über 50 Jahre alt, habe ein schwaches Herz und stehe unter ärztlicher Behandlung. Über dies waren die Beamten in voller Kenntnis.

Zu diesem Zeitpunkt war weder eine Festnahme noch eine Verhaftung ausgesprochen worden.

Das Startsignal

Der Abteilungsleiter versuchte mich aktiv an der Benutzung meines Badezimmers zu hindern, obwohl er deutlich sah dass ich Luftmangel und Schweißausbrüche hatte. Erst als er merkte, dass ich mich übergeben muss, lies er mich gehen.

Womöglich war er deshalb frustriert. Etwas später als es abermals an meiner Türe klingelte wollte ich öffnen. Ich stand von der Couch auf und plötzlich drehte sich der Abteilungsleiter der Kriminalpolizei Mannheim um, schrie mich an ich müsse sitzen bleiben und stieß mich mit beiden Händen aggressiv zurück. Im Ablauf des Zurückfallens versuchte ich mich festzuhalten und berührte den Beamten reflexartig leicht.

Das war das Startsignal: Plötzlich fielen die anderen Beamten abartig und voll von Sinnen über mich her. Sie bearbeiteten mich auf der Couch, drehten beide Arme extrem zurück und hoch und legten mir Handschließen an. Gleichzeitig wurde ich durch Griff an Hals und Körper auf den Boden geworfen und mir wurde zweimal ins Gesicht geschlagen. Dabei wurde mein Zahnersatz beschädigt. (Anm. Das sieht nach Standardprogramm der Drogen Kripo aus. Im Rudel einen Niederboxen. Nur ist Herr Stolz kein Dealer, sondern Patient!!!) 

Polizeigewalt Kripo Mannheim - Handschellen gegen Patient Günther Stolz .JPG

Polizeigewalt Kripo Mannheim - Handschellen gegen Patient Günther Stolz

Die Notärztin

2 – 3 Minuten später stand eine Notärztin in meiner Wohnung!? Ich war verblüfft, denn weder ich rief den Notarzt oder irgendein Beamter rief einen Arzt. Diese Ärztin weigerte sich ebenso wie die Kriminalpolizei Mannheim die Atteste meines Kardiologen anzuschauen. Ein EKG brachte das Ergebnis mich in ein Krankenhaus zu verfrachten. Dies lehnte ich unter diesen Umständen ab. 

Die Ärztin wollte mich zwingen ein Dokument zu unterschreiben welches bestätigt, dass die Fahrt zu meiner Wohnung keine – Leerfahrt – sei!? Die Notärztin war unmittelbar mit der Kripo vor Ort, sie wartete lediglich unten ob Sie benötigt würde.

Sie weigerte sich mein verletztes Gebiss anzuschauen. Die total aus der Halterung gerissene Oberkieferprothese war deutlich für jeden zu sehen. Sie begründete die Untersuchungsverweigerung damit indem Sie sagte: "Sie unterschreiben mir ja auch nicht den Zettel."

Ich bin ausgebildeter Sanitäter und war jahrelang bei der US-Army im Hospital der "Emergency" Abteilung tätig und habe für diesen Job die besten Arbeitszeugnissen bekommen.

Zum Zeitpunkt als die "Chaos Truppe" hier einlief und das Verhältnis, na sagen wir mal – noch erträglich war, gestatte mir der Abteilungsleiter, dass ich mit meiner Kamera Bilder machen darf. Mit der Auflage "keine Köpfe und Gesichter der Beamten" aufzunehmen.

Sie gingen aus der verwüsteten Wohnung mit 8-12g meines Medizinal-Cannabis.

Die ganze Aktion dauerte über 6 Stunden, währendessen mir die Einnahme meiner wichtigen verordneten Medikamente verweigert wurde. Lediglich einmal durfte ich das Akutmittel Nitrolingual einnehmen.

Hausdurchung Kriminalpolizei Mannheim - Schalfzimmer - Günther Stolz.JPG

Hausdurchsuchung Kriminalpolizei Mannheim - verwüstetes Schlafzimmer

Sollte jemand mich unterstützen wollen ( finanziell ) wäre ich sehr dankbar.  Zurzeit benötige ich Geld für Prozesse aber vordergründig um mir schnellstmöglich neue Zähne zu beschaffen. Damit sieht es echt schlecht aus da Vorfall bedingt die Verankerungen zerstört wurden. Der Zahnarzt hat es nicht einfach zur richten und meist ist das nur mit hohem Eigenanteil einigermaßen gut hinzubekommen.

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