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Dienstag, 07. Februar 2012

Der Nachrichten Blog:

Willkommen beim Nachrichten Blog von Encod Österreich. Hier wird alles wichtige rund um den Hanf gebloggt.

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Feb28

Erstellt von:ENCOD
28.02.2010 

ENCOD organisiert eine Pressekonferenz zur UNO Drogenkonferenz in Wien mit einer Delegation von Bürgern aus aller Welt

Freitag 12 März 2010

Beginn: 10:00 Uhr

Ort: Cafe Landtmann (Löwel Zimmer)

Dr. Karl Lueger Ring 4, 1010 Wien

Vom 8. bis 12. März 2010 wird die UNO Kommission für Drogen in Wien zusammenkommen, um die Ergebnisse der weltweiten Drogenstrategie zu evaluieren. Das Ziel dieser Strategie ist es, den illegalen Drogenanbau, den Drogenhandel und die Nachfrage an Drogen zu reduzieren. Die Wahrheit ist, dass es keine Ergebnisse zu dieser Strategie gibt.

Im März 2009 präsentierte die Europäische Kommission einen Bericht über den globalen Markt an illegalen Drogen von 1998 bis 2007. Dieser Bericht, der Reuter-Trautmann Bericht, enthält Daten und lässt Schlüsse zu, die jene anderer Statistiken zur Drogenpolitik in der EU in den letzten Jahren bestätigen:

Die derzeitige Politik hat ihre primären Ziele verfehlt!

Nachfrage und Produktion illegaler Drogen konnten nicht vermindert werden und auch die Situation bei den Drogenkonsumenten, ihrem direkten Umfeld und in der Gesellschaft als Ganzes konnte nicht verbessert werden.

Die Prohibition reduziert nicht den Drogenkonsum, sie macht diesen nur riskanter. Sie verursacht gewalttätige Konflikte und fördert soziale Ausgrenzung. In Malaysia und 21 anderen Ländern der Welt droht Personen, die eine geringe Menge Drogen besitzen oder konsumieren, die Todesstrafe.

Dank der Prohibition ist der Drogenmarkt in den Händen von kriminellen Organisationen. Deren Profite verzerren die Ökonomie, korrumpieren Regierungen und unterstützen bewaffnete Gruppen. Um die globale Drogenprohibition zu erhalten, werden von den Regierungen pro Jahr mehr als 70 Milliarden Euro, oder 200 Millionen Euro am Tag, ausgegeben!

Trotzdem ist der Drogenkonsum ein zunehmendes Phänomen. Das kommt daher, dass die Menschen Drogen nutzen um sich gut oder noch besser zu fühlen, und solange es eine Nachfrage gibt, existiert immer auch ein Angebot. Wenn Drogen illegal sind, ist es unmöglich, die (potentiellen) Drogenkonsumenten zu informieren, zu bilden und so zu schützen.

Am Schwarzmarkt gibt es keine Qualitätskontrolle.

Gesetzliche Rahmenbedingungen sind der einzige sinnvolle und effektive Weg um drogenbezogene Probleme abzuschwächen, das organisierte Verbrechen einzudämmen und Steuergelder für Gesundheitsvorsorge, Bildung und Sozialprogramme freizugeben.

Regierungen sind dafür da, ihre Bürger zu beschützen und nicht, um sie einzusperren. Das Treffen der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (CND) ist die Gelegenheit, diese wichtige Botschaft an die UNO zu senden.

Die aktuelle Drogenpolitik hat das Leben von hunderten Millionen von Menschen in der ganzen Welt zerstört. Sie wurden Opfer von Polizei- und Justizgewalt oder militärischer Repression. Ernten wurden vernichtet, Umweltschäden provoziert. Inhaftierungen und Folterungen wurden vorgenommen und ökonomische, soziale und kulturelle Rechte verletzt. Ganze Bevölkerungsschichten wurden an den Rand der Gesellschaft gedrängt und durch Behörden im Namen des "Krieges gegen Drogen" stigmatisiert.

Unterdessen lehnt das UNO Büro für Drogenkontrolle sämtliche Alternativen zur Prohibitionspolitik weiter ab.

Wie lange müssen wir noch zusehen wie die UNO Richtlinien für eine Politik vorgibt, die von vornherein zum Scheitern verurteilt ist?

Wann wird der gesunde Menschenverstand diese Entscheidungen übernehmen?

Diese Fragen wird eine Delegation von Bürgern aus der ganzen Welt beim Gipfel in Wien vorbringen. Sie repräsentieren Produzenten und Konsumenten illegaler Drogen und andere Bürger, die von der aktuellen Drogenpolitik betroffen sind.

Unter anderem wollen sie, dass weltweit legale Märkte für Produkte aus Coca-Blättern, Cannabis und Opium geschaffen werden. Nischenprodukte die eine zukunftssichere Gelegenheit für die Bevölkerung in Regionen wie z.B. in Afghanistan, Marokko oder in den Anden sein können. Sie unterstützen eine liberalere Drogenpolitik, wie z.B. den Umgang mit Cannabis in den Niederlanden oder Heroin in der Schweiz, die bessere Resultate zeigen als die bisherige repressive Drogenpolitik.

Es ist höchste Zeit neue Strategien in der internationalen Drogenpolitik zu etablieren, denn die gegenwärtige Situation verursacht mehr Probleme als sie Lösungen bietet.

Liberalere Strategien sind erforderlich, Strategien die weder Produzenten noch Konsumenten kriminalisieren, Strategien die darauf ausgerichtet sind, das Risiko in Bezug auf Drogen zu reduzieren und auf legalen Rahmenbedingungen und der Berücksichtigung der Menschenrechte basieren.

Wir laden alle Medienvertreter zu einer Pressekonferenz mit der ENCOD-Delegation zum UNO-Gipfel am Freitag, 12. März 2010, 10:00 Uhr im Cafe Landtmann (Löwel Zimmer), Dr. Karl Lueger Ring 4, 1010 Wien ein.

Sprecher: Beatriz Negrety Condori, Vertreterin von Coca-Bauern, Bolivien

Fredrick Polak, Psychiater und ENCOD-Mitglied, Niederlande

Er strebt seit zwei Jahre eine offene Diskussion mit Antonio Maria Costa (Exekutivdirektor des UNO-Büros für Drogenkontrolle) an. Seine Meinung: „Drogenprohibition hat keinen Einfluss darauf, dass auch weniger Drogen konsumiert werden.“

Michael Krawitz, Virginians Against Drug Violence, USA

Allan Clear, Harm Reduction Coalition, USA

Andreas Holy, Legalisieren.at, Österreich

Joep Oomen, ENCOD - Koordinator und Gründer des belgischen Cannabis Social Club (CSC) „Trekt Uw Plant“

[Quelle:] http://www.encod.org/info/PRESSEKONFERENZ-ZUR-UNO.html

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Derzeit 10 Kommentare

AW: PRESSEKONFERENZ ZUR UNO DROGENKONFERENZ IN WIEN

.. wird es einen livestream geben? wäre sehr hilfreich :)

Von openCannabis am  28.02.2010

Hanfsamen im Visier der Suchtstoffkommission



"Der Internationale Suchtstoffkontrollrat (International Narcotic Control Board, INCB) in Wien hat am 24. Februar 2010 seinen Jahresbericht 2009 (Report 2009) herausgegeben. In den Empfehlungen für die Regierungen, für die Vereinten Nationen (UNO) und für andere relevante internationale und regionale Organisationen verweist der INCB mit der Empfehlung Nr. 29 (S. 126) auf das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen den unerlaubten Verkehr mit Suchtstoffen und psychotropen Stoffen vom 20. Dezember 1988 (1988 Convention) und erinnert die Regierungen in der Welt daran, dass sie verpflichtet seien, den Handel mit Hanfsamen zu unterbinden, insbesondere im Internet.

Die Suchtstoffkommission (Commission on Narcotic Drugs, CND), eine Abteilung des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (United Nations Office on Drugs and Crime, UNODC) verweist auf die Resolution 52/5 »Untersuchung aller Aspekte betreffend des Gebrauchs von Hanfsamen für illegale Zwecke« (Exploration of all aspects related to the use of cannabis seeds for illicit purposes) und will damit die Vertreter der Regierungen am nächsten Treffen der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen in Wien am 8. bis 12. März 2010 dazu bewegen, stärker gegen den Handel mit Hanfsamen vorzugehen.

Besonders bemerkenswert hierbei ist:

Die Suchtstoffkommission bezieht sich dabei auf den Bericht »Cannabis: a Health Perspective and Research Agenda«, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Dezember 1997 veröffentlicht wurde. Dieser Bericht sorgte für zahlreiche Schlagzeilen in der Weltpresse, weil Fakten vor der Publikation unterdrückt respektive zensiert wurden. So hatte das britische Fachmagazin »New Scientist« im Februar 1998 der WHO vorgeworfen, eine Studie unter Verschluss zu halten, wonach Haschisch weniger gefährlich sei als Alkohol und Tabak. Die WHO wies dies am 18. Februar 1998 zwar zurück, doch bestätigte die WHO-Expertin Maristela Montero, dass der betroffene Abschnitt in einem im Dezember 1997 publizierten WHO-Papier gestrichen wurde. Die Analyse sei »… mehr spekulativ als wissenschaftlich« gewesen, erklärte sie dazu. Offenbar wird bei der WHO einfach das, was nicht ins politische Konzept passt, wegzensiert.

Im zensierten Kapitel stellten drei führende Suchtforscher (Wayne Hall, National Drug and Alcohol Research Centre, University of New South Wales; Robin Room and Susan Bondy, Addiction Research Foundation, Toronto) fest, dass es gute Gründe gibt, festzustellen, »dass Cannabis nicht dieselben Risiken für die öffentliche Gesundheit mit sich bringt wie Alkohol oder Tabak, selbst wenn genau so viele Menschen Cannabis benutzten wie jetzt Alkohol trinken oder Tabak rauchen.« Zwei WHO-Bürokraten verhinderten die Publikation des besagten Kapitels im Bericht der WHO. Dies waren der WHO-Leiter Hiroshi Nakajima (Ruhestand im Juni 1998) und der Leiter der Abteilung Betäubungsmittel, Dr. Tokuo Yoshida. Sie waren wütend über die Ergebnisse der drei Suchtforscher und wollten in jedem Fall verhindern, dass diese Forschungsergebnisse allgemein bekannt respektive anerkannt würden.

Die Suchtstoffkommission will offensichtlich eine Politik durchsetzen, die auf einer manipulierten respektive fehlerhaften Datenlage basiert. Nicht der wissenschaftliche Kenntnisstand, sondern eine fundamentalistische quasi religiöse Überzeugung ist bei der Suchtstoffkommission die Grundlage für Entscheidungen. So ein Verhalten ist jedoch nicht tolerierbar.

Hanfkultur respektive Cannabiskultur ist eine Weltkultur mit uralten Traditionen. Die Riten der indischen Sadhus beispielsweise, die nach altem Brauch rituell Haschisch im Shillum rauchen, gehören zu den klassischen Riten der Psychonautik. Diese Riten sind ein schützenswertes Kulturerbe und sollten von der UNESCO in Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen werden und gehören nicht in die Obhut einer die Öffentlichkeit manipulierenden Organisation wie die Suchtstoffkommission. Nicht nur deshalb hält die European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD) die derzeitige Drogenpolitik für verfehlt und mahnt von den Regierungen mehr Seriosität in der Drogenpolitik an. Drogenpolitik muss sich den Prinzipien einer guten Regierungsführung unterordnen, wie sie in den universalen Menschenrechtserklärungen, in der Konvention über Biodiversität und in anderen internationalen Abkommen zugrunde gelegt sind. Insbesondere sind die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rechte sowie das Recht auf kulturelle Vielfalt für alle Individuen zu garantieren.

Das Verbot des freien Umgangs mit Hanfsamen (wie auch mit den Produkten der Hanfpflanze) bedeutet den Untergang respektive das Sterben von kulturellen Traditionen. Das Verbot kommt einem kulturellen Genozid gleich. (Genozid ist gemäß UN-Konvention von 1948 der Versuch eines Staates oder einer herrschenden Gruppe, »eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören«).

Fazit:

Kultureller Genozid: Nein danke!
Kulturelle Integration: Ja bitte!

INCB, UNODC, CND: Nein danke!
UNESCO, ENCOD: Ja bitte!"

Von Kiffer Info am  01.03.2010

Jetzt will die UN auch noch die Hanfsamen verbieten!!!




Das ist perfekte Mafiapolitik!!!
Denn damit sichert man nur der Mafia am Schwarzmarkt weiter das schmutzige Geschäft und bekämpft alleine die Homegrower. Also alle Leute die es leid sind sich ihr Cannabis am Schwarzmarkt zu besorgen und die sich entschlossen haben in Zukunft ihr Cannabis selbst anzubauen, die will die UN bekämpfen.

Damit ist die UN bewiesenermaßen das Sprachrohr und der politische Kopf der Drogenmafia!!!

Die UN sichert damit der Drogenmafia weiter das Geschäft, oder noch besser gesagt die UN sichert damit der Mafia noch viel mehr Geschäft und treibt mit dieser Aktion die abtrünnigen Homegrower wieder in den Schwarzmarkt zurück.

Zur Erinnerung: Die UN hat damals unter Harry Anslinger (Google Anslinger), in einer Lügenkampagne die ihres geleichen sucht, Cannabis in der ganzen Welt verbieten lassen und laut Gesetz Cannabis in der Gefährlichkeit gleich Heroin gestellt. Mit diesen weltweiten Drogenlügengesetzen wurde für die Mafia der Grundstein für den umsatzstärksten Markt weltweit gelegt und heute ist mit Drogen mehr zu verdienen als mit Erdöl, Getreide, Baumwolle, Fleisch, usw…

Vorsicht vor der UN sie wird anscheinend von der Waffenlobby und der Drogenmafia kontrolliert und geleitet, und bringt nicht das für was sie wirbt und in den Medien dargestellt wird.
Vorsicht, die UN betreibt Mafiapolitik!!!

Von Erdenbürger am  01.03.2010

Amsterdam: Bürgermeister will Initiative zur Legalisierung von Marihuana starten



"Job Cohen, Amsterdams amtierender Bürgermeister will mit Hilfe einer Kampagne Haschisch weltweit legalisieren lassen. Nicht nur der Konsum der Drogen, auch der Anbau solle in gewissen Rahmen gestattet sein.
So könne man laut dem Amtsmann der Kriminalität rund um die schon in den Niederlanden geduldete Softdroge das Wasser abgraben.

Außerdem sollten alle mit dem Konsum verbundenen Taten straffrei sein. Dies würde Polizei und die damit verbundenen Justizbeamten entlasten. "

Von Kiffer Info am  01.03.2010

AW: PRESSEKONFERENZ ZUR UNO DROGENKONFERENZ IN WIEN

Hallo ! Habe gerade im Standard gesehn das sie eine Sperre wegen der Studentendemo machen? Kommt man jetz überhaubt ins Cafe Landmann ? So wie ich das sehe ist die gesperrt ?
Werde trotzdem um !9:00 Uhr dort sein freu mich auf euch bis bald Alex M .

Von El_Padrino am  11.03.2010

AW: PRESSEKONFERENZ ZUR UNO DROGENKONFERENZ IN WIEN

hat sich da schon was neues ergeben, kann man langsam an die legaliserung glauben? zumindest bei chronisch kranken leuten mit ms wie mich?

Von ganjaboy am  12.03.2010

AW: PRESSEKONFERENZ ZUR UNO DROGENKONFERENZ IN WIEN

hat sich da schon was neues ergeben, kann man langsam an die legaliserung glauben? zumindest bei chronisch kranken leuten mit ms wie mich?

Von ganjaboy am  12.03.2010

AW: PRESSEKONFERENZ ZUR UNO DROGENKONFERENZ IN WIEN

hat sich da schon was neues ergeben, kann man langsam an die legaliserung glauben? zumindest bei chronisch kranken leuten mit ms wie mich?

Von ganjaboy am  12.03.2010

AW: PRESSEKONFERENZ ZUR UNO DROGENKONFERENZ IN WIEN

hallo, scheint ja nicht viel rausgekommen zu sein, bei der, wie ich meinen vorredner so schön zitiere "mafiapolitik"

man hört und liest einfach nichts davon, wie siehts aus, hat jemand informationen?

Von lukas am  21.03.2010

AW: PRESSEKONFERENZ ZUR UNO DROGENKONFERENZ IN WIEN

hier habt ihr einen link

www.unis.unvienna.org/unis/pressrels/2010/unisnar1072.html

Von mario am  22.04.2010

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