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Sonntag, 05. Februar 2012

Der Nachrichten Blog:

Willkommen beim Nachrichten Blog von Encod Österreich. Hier wird alles wichtige rund um den Hanf gebloggt.

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Bitte nur seriöse Kommentare. Dh. keine Werbung für politische Pateien, Beschimpfungen, Spam oder sonstigen Kinderkram.

Jän22

Erstellt von:ENCOD
22.01.2010 

Schweiz. Der Cannabis- Konsum soll in der benachbarten Schweiz verboten bleiben, künftig aber nicht mehr zur Anzeige gebracht werden.

Nach dem Willen der Gesundheitskommissionen (SGK) von National- und Ständerat soll Kiffen im sogenannten Ordnungsbußenverfahren geahndet werden. Die Kommission des Nationalrats nahm das Anliegen wieder auf, nachdem die Schweizer Stimmbürger im Herbst 2008 die Hanf- Initiative abgelehnt hatten. Die Kommission gab einer parlamentarischen Initiative der Volkspartei CVP Folge. Am Dienstag hat die Kommission des Ständerats nun ihre Zustimmung dazu erteilt. Damit kann ein Entwurf für einen entsprechenden Erlass erarbeitet werden. Die CVP- Fraktion begründete die Initiative damit, dass die heutigen Regeln unklar seien. Es brauche Vorschriften, die verstanden würden. Bei Cannabiskonsumenten die Gerichtsmaschinerie anzuwerfen, sei nicht angebracht. Deshalb sollte der Konsum mittels Ordnungsbußen geahndet werden, wie es sie bereits im Kanton St. Gallen gibt. Sie können aber nach wie vor auch angezeigt werden. Beim Strafverfahren kommen zur Buße noch die Verfahrens­kosten hinzu. Schweizweit werden jährlich Tausende wegen Cannabis- Konsums "verzeigt", wie es in der Schweiz heißt. Im Jahr 2007 waren es rund 15.000 Personen, wie der Website des Bundesamts für Statistik zu entnehmen ist.

[Quelle:] http://www.vol.at/news/vorarlberg/artikel/kiffen-soll-nicht-mehr-zu-anzeige-fuehren/cn/news-20100120-09144692

Danke an HanfInfo für die Info

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Derzeit 7 Kommentare

Straffreiheit benötigen wir auch in Österreich




Der Konsument kann nicht der Verbrecher sein und Verbote verhindern nicht den Konsum (wissenschaftlich belegt)!

Überhaupt bei einer Pflanze die nach wissenschaftlichen Kriterien viel ungefährlicher als Alkohol und Tabak ist. Eine Pflanze die von der Medizin als hervorragende Heilpflanze gesehen wird und für viele Gesellschaftskrankheiten (Krebs, Hepatitis, Grüner Star, Schizophrenie, HIV, uvm.) nicht mehr wegzudenken ist. Zurzeit werden in Österreicher kranke Menschen, die Cannabis als Lebensretter benötigen, verfolgt und wenn erwischt der vollen Staatsgewallt zugeführt. Dieser Zustand ist unhaltbar!!!



Die Kriminalisierung und Verfolgung der Konsumenten muss Enden!


Von Erdenbürger am  22.01.2010

es ist höchste Zeit das auch für Österreich zu tun

wir Kunsumenten sind keine Verbrecher

Von iKiff am  27.01.2010

Coffeeshops bald Landesweit in Neuseeland



12. Januar 2010: Cannabis Clubs - wo die Nutzer das Gesetz verspotten und sich Treffen zum Rauchen und Kaufen der Klasse-C Droge - könnten schon bald im ganzen Land öffnen.
“Wir haben Nachfragen aus nahezu jeder Stadt in diesem Land” sagte der Gründer Dakta Green den Sunday News.

“Ich würde sogar sagen, in den nächsten 12 Monaten gibt es Daktories in jeder größeren Stadt in diesem Land, jede Stadt sollte mindestens einen haben - 2010 ist das Jahr, in dem die Menschen in unserer Gesellschaft Veränderungen in der Welt verlangen.”

Auckland’s Daktory, in der Stadt New Lynn, plant in diesem Jahr “Kurse in Daktologie” anzubieten - formalisiertes Studieren über alle Aspekte der Cannabisindustrie sowie Seminare in Anbautechniken.

In den ersten Zwei-und-einen halben Monat nach der Eröffnung des Daktory wurde Cannabis in diesem Treffpunkt verkauft, später waren bis zu 20 verschiedene Sorten von Cannabis verfügbar.

Das wurde gestoppt - aber nicht durch die Polizei. Green verlangte es und sagte “Es ist zu populär geworden und zu stressig.” Cannabis gibt es jetzt wieder im Daktory sowie in allen neuen Cannabis Clubs. Die Pläne für die landesweiten Daktory’s sind für mehr als ein Jahr störungsfreies Gesetzebrechen für ihre Mitglieder ausgelegt.

In den 14 Monaten seit die Daktory geöffnet hat, November 2008, gab es keine einzige Razzia bis Sunday News in dieser Woche bei der Polizei nachgefragt hatte.

Das nationale Polizeihauptquartier wollte kein Kommentar abgeben, ebensowenig wie die Polizei von Waitakere, aber gestern tauchten vier Polizeiwagen vor der Daktory auf.

Beamte führten eine Durchsuchung durch und Daktorymitglieder sagen, dass Beleuchtungszubehör und Laptopcomputer konfisziert wurden.

Detektiv Phys Wilson wollte nicht kommentieren, was die Polizei beschlagnahmt hat, aber sagte, dass es wohl einiges gewesen wäre und die Polizei einiges zu tun gehabt hätte. Die Polizei hat Strafanzeige gegen einen Mann für die Züchtung von Cannabis angezeigt, und weitere Anzeigen gegen ihn werden wohl folgen, sagte Wilson.

Die Daktory, mit ihrem großen Clubhaus, hat mehr als 2000 Mitglieder, die einen monatlichen Beitrag geben um zu Rauchen (hauptsächlich ihr eigenes Cannabis).

Die Mitgliederdaten bleiben unter Verschluss, aber man muss mindestens 18 Jahre alt sein um eine Mitgliedschaft unterschreiben zu dürfen. Green, 59, sagt, dass das älteste Clubmitglied “in ihren späten 70ern” sei und dass Doktoren, Anwälte, Gerichtsdiener und Geschäftsleute zu den Mitgliedern gehören.

Lehrer sind am meisten präsent, sagte er. Green ist Geschäftsführer im Daktory. Er hält die Anteile der Firma, aber plant, die Besitzerschaft auf einen Gemeinschaftsfond in der näheren Zukunft auszudehnen.

Das Modell soll nun landesweit Ausgerollt werden: “Wir sind ein Modell, dass passieren wird”.

Green, ein Vater von drei Kindern und Vorstand bei NORML, der “nationalen Organisation zur Reform der Marihuanagesetze”, die Cannabis legalisiert haben möchte. Das Daktory, genausowie NORMLs Bus mit dem Namen “Mary Jane”, der dort immer geparkt ist, sind Protestvehikel.

Wir wünschen uns die Legalisierung von Cannabis, aber wir wünschen auch zu Leben, als ob es Legal wäre”, sagte Green.

“In meinem Haus (Green lebt auch in der Daktory) haben wir ein Motto: “Lebe, als ob es Legal wäre” Wir denken einfach, es ist falsch und es gibt keinen Grund für ernsthafte Kriminalität, bei etwas, das relativ harmlos ist wie Cannabis.

Und Green und seine Mitglieder leben es tatsächlich so, als ob es Legal wäre in der Daktory. Plastikbongs, Eimerbongs und Pfeifen zum Rauchen von Cannabis sind überall.

Als Sunday News diese Woche dort vorbeischaute, waren mehr als ein dutzend Cannabispflanzen auf einer sonnigen Fensterbank und zwei andere unter einer Hitzelampe, in einer metallischen, hitzereflektieren Kiste, abgeschlossen von der Loungearea.

In Greens Privatküche, liegen mehr als ein halbes dutzend Bongs - Plastik, Metall und Glass, kleine und große und die Cannabissorte “White Rhino” präsentiert sich in Glassbehältern.

Mit dem “Gesetz gegen Missbrauch von Drogen” von 1975 ist der Besitz von Cannabis mit drei Monaten Gefängnis und/oder einer Straf von bis zu 500$ belegt.
Handel oder Kultivierung von Cannabis wird mit bis zu sieben Jahren Haft bestraft. Besitz von Gebrauchsutensilien für Cannabis ist auch illegal. Im letzten Monat, als der Polizeichef Grant Watson nach der Daktory gefragt wird, war die Position klar: Cannabis ist illegal.

“Es Spielt keine Rolle, wo du bist, in einem privaten Haus oder sonstwo. Rauchen und der Besitz von Cannabis ist eine Straftat nach dem Gesetz gegen Missbrauch von Drogen und zieht ein Bußgeld oder eine Haftstrafe mit sich” sagte er.

Vor der Razzia des Daktory wurden die Mitglieder, die ein Auto führen wollten, von der Polizei öfters angehalten. Green nahm sich der Sache an, da “es eine Verschwendung von Polizeikräften” sei und er auch glaube, dass diese Art von Strafverfolgung illegal sei.

“Ich wehre mich, Eingesperrt oder gestört durch die Polizei zu werden, bloss weil ich Teil einer Kultur bin, die Cannabis feiert und glorifiziert”

Um zu beweisen, dass Daktory Mitglieder belästigt werden, fuhr Green am 2. Januar um den Block, mit einem Mitglieder, das von der Rückbank filmen sollte. Green sagt, sein Plan “funktionierte wundervoll”. In einem Video, dass es jetzt auf Youtube zu sehen gibt, wird Green fast sofort von der Polizei angehalten. Nachdem er dem Polizisten seinen Führerschein gezeigt hatte, konnte er gehn - ohne Bestrafung.

Dieser Stunt bedeutet nicht, dass Green dagegen wäre, in einer neuen Gesetzgebung Autofahren unter Drogeneinfluss illegal zu machen. Die Mitglieder der Daktory sollen sicher Fahren und zwischen dem Rauchen und Fahren eine Pause mache. Mitglieder “verabschieden sich mit klaren Augen” sagte Green.

Green sagte noch in der Woche, dass er nicht überrascht sei, dass die Daktory noch nicht Durchsucht worden ist.
“Es ist mein Haus und mir wurde in der Vergangenheit von der Polizei gesagt ‘Rauche nicht in der Öffentlichkeit, Rauche im Privaten und wir lassen dich in Ruhe’”

Green’s Problem mit den Cannabisgesetzen ist, dass normale Menschen weggeschlossen werden, wenn sie eine Substanz nutzen “die wissenschaftlich erwiesen weniger Gefährlich ist als Alkohol und Zigaretten”. Er sagte, Cannabis ist Teil einer großen Kultur, und “der Fakt dass es jeder macht, ein verdammt guter Grund ist, das Wegsperren von einigen von uns zu unterlassen”. NORML sagt, dass alle 37 Minuten jemand auf Neuseeland verhaftet wird wegen Cannabis. Das macht jährlich etwa 15.000 Personen. Green will auch eine Cannabisindustrie sehen “die aus den Händen von Kriminellen genommen wird, und in die Hände der Gesellschaft, wo sie richtig kontrolliert werden kann.”

Er sagt, in diesem Moment sei der Schwarzmarkt für Cannabis “ausser Kontrolle”. Die Daktory sei ein “sicherer Hafen” für die Gebraucher, so dass die Personen nicht in eine Gefahr laufen, wenn sie Cannabis kaufen möchten.

Trotz dem Einsatz für eine Gesetzesänderung verbreitet Green nicht den Cannabisgebrauch. Er war dagegen bis er 40 Jahre alt wurde.

“Cannabis ist nicht für jeden. Ich unterstütze niemanden darin, es zu probieren, aber ich Unterstütze auch, dass Cannabis kein gefährliches Produkt ist”

Von kiffer news am  27.01.2010

Umdenk- statt Strafprozess gefordert



Münsteraner Polizeipräsident:
Initiative für eine alternative Drogenpolitik gefragt
Autor: Michael Knodt
Noch im November 2009 haben wir im Leitartikel gefragt, wo die „Good Cops“ bleiben. In Großbritannien, den USA, den Niederlanden, der Schweiz und vielen anderen Staaten gibt es Polizisten und Staatsanwälte, die ein Umdenken in der Drogenpolitik fordern, nur in Deutschland hat sich lange niemand mehr zu Wort gemeldet. Der Deutsche Hanfverband (DHV) hatte deshalb im vergangenen Herbst das Buch „Rauschzeichen, Cannabis - Alles was man wissen muss“ an alle Polizeipräsidenten, Generalstaatsanwälte und das Bundeskriminalamt geschickt. Reaktionen blieben oft ganz aus, einige haben sich zurückgemeldet und den Eingang sowie die Zuführung in die jeweilige Hausbibliothek bestätigt, ein paar wenige haben den Inhalt des Buches gar kommentiert, darunter auch der Polizeipräsident von Münster, Hubert Wimber:
„Vielleicht ist es wirklich Zeit zu überlegen, ob nicht angesichts der weitgehenden Erfolglosigkeit staatlicher Repression und politischer Unbeweglichkeit eine erneute Initiative aus den Reihen der Polizei und anderer Strafverfolgungsbehörden für eine alternative Drogenpolitik angezeigt ist[...].“
Und zur Rolle der Polizei bei der Verfolgung von Hanfkonsumenten:
“Die Polizei kann ihr Handeln nicht danach ausrichten, ob sie das anzuwendende Gesetz als „gut“ oder „schlecht“ ansieht, noch hat sie bei der Form des geltenden Strafrechts irgendwelches Ermessen. […]. Würden wir bei der Substanz Cannabis bei Konsumenten oder Kleindealern „ein Auge zudrücken“, hätten wir sofort das Problem mit der „Strafvereitlung im Amt“ [....].“
Desweiteren kritisiert Wimber Nordrhein-Westfalens Justizministerin und die von ihr durchgesetzte Herabsetzung der Geringen Mengen zum Eigengebrauch. Abschließend plädiert er dafür „[....] den Umgang mit Drogen zuallererst als Gegenstand der Gesundheitspolitik und nicht der Kriminalpolitik zu begreifen.“
Ein erster Schritt scheint getan, die Mauer des Schweigens ist nicht mehr ganz so undurchlässig.
„Natürlich muss die Polizei bestehende Gesetze beachten. Aber sie muss die Vorgaben nicht kommentarlos hinnehmen. Die Politik sollte gut zuhören, wenn ein Polizeipräsident sagt, dass die Verfolgung von Cannabiskonsumenten eine sinnlose Belastung für die Polizei ist.“ kommentiert der Autor des betreffenden Buches und Vorsitzende des DHV, Georg Wurth, die Antwort aus Münster. Bisher ist Herr Wimber der einzige der Angeschriebenen, der so eindeutig Stellung bezogen hat, Georg Wurth vom DHV hat jedoch auch einige Antworten erhalten, in denen man die positive Einstellung gegenüber den Ideen des Hanfverbands zwischen den Zeilen herauslesen kann. Einzig und allein aus München kam eine durchweg ablehnende Stellungnahme des dortigen Polizeipräsidenten Prof. Dr. Schmidbauer:
„[...]So sind wir gegen jegliche Legalisierungsbestrebungen bei Cannabisprodukten. Beim Konsum im jugendlichen Alter oder bei einem intensiven Dauerkonsum drohen […] insbesondere Schädigungen des Gehirns[...].“
Bayern 2010: Es gibt noch sehr viel zu tun.
In Tschechien, Belgien, Österreich, den Niederlanden, Spanien, Portugal und in Kürze sogar in der Schweiz existieren Gesetze, die Hanfkonsumenten im Alltag wirklich entkriminalisieren und die auch für die Polizei anwendbar sind, damit sie sich um Wichtiges kümmern darf. Was unter rot/grün nur noch eine Frage der Zeit schien, ist unter schwarz/rot in so weite Ferne gerückt, dass entsprechende Modelle unter schwarz/gelb gar nicht mehr öffentlich diskutiert werden.
Bei anderen Drogen ist ein Umdenken gar eine Frage auf Leben oder Tod: Tschechien betreibt in der Praxis schon seit geraumer Zeit eine liberale Drogenpolitik, das Gesetz zur Konsumenten-Entkriminalisierung Anfang des Jahres war lediglich eine Manifestation des Status Quo.
2007 gab es in Tschechien 40 Drogentote bei 10 Millionen Einwohnern, beim Nachbarn Bayern gab es im gleichen Zeitraum 231 Opfer bei 12,5 Millionen Einwohnern, Tendenz weiter steigend.
Eine Langzeitstudie aus Zürich beweist den direkten Zusammenhang: Je größer die polizeiliche Repression desto mehr Drogentote. Erstmals untersuchte die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich für den Zeitraum von 1975 bis 2007 den Zusammenhang zwischen Repression, Methadon- und Heroinbehandlungen und der Zahl der Drogentoten in der Schweiz. Übereinstimmend mit Forschungsergebnissen aus anderen europäischen Ländern konnten sie zeigen, dass die kontrollierte Abgabe die Zahl der Drogentoten auf ein Viertel zu senken vermochte.
Die meisten CDU regierten Länder und Kommunen ziehen zur Zeit alle Register, um die Heroinabgabe für Schwerstabgabe hinauszuzögern, die eigentlich längst Gesetz ist. Wenigstens die FDP sollte den Mut haben, die wahren Hintergründe der fortschreitenden Kriminalisierung von Konsumenten zu hinterfragen und endlich eine bundeseinheitliche Regelung durchsetzen, die ihren liberalen Grundsätzen näher kommt als die fortwährende Kriminalisierung von Drogenkonsumenten. (siehe Seite zwei: Feuer auf Mechthild Dyckmans).

Den gesamten Schriftwechsel des DHV mit den Polizeipräsidenten gibt es unter: www.hanfverband.de
Die Studienergebnisse sind unter www.mediadesk.uzh.ch abrufbar



Mitstimmen & Mitdiskutieren! Noch möglich!
Stand: Donnerstag, 04. Februar 2010

Darf ein Polizeipräsident sich in dieser Form kritisch gegenüber der
Strafverfolgung von Drogenkonsum und Kleindealertum äußern?

72,49% - Ja, denn er hat es in einem Brief und nicht in der Öffentlichkeit getan.
25,55% - Nein, er muss sich an die Gesetze halten und sie vertreten - jederzeit.
1,96% - Weiß nicht

Insgesamt 458 Stimmen
Grafik:

www.ruhrnachrichten.de/_/tools/tedstat.html?_CMELEM=803150

Von Kiffer News am  04.02.2010

Feuer auf die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans



Mechthild Dyckmans
Verrat der liberalen Grundsätze
Autor: Hans Cousto
Der liberale Grundsatz von Freiheit
Der Liberalismus ist eine philosophische, ökonomische und politische Ideologie, die die individuelle Freiheit als normative Grundlage der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung anstrebt. Im Zentrum der politischen Philosophie des Liberalismus steht das Individuum, dessen Freiheit zu sichern und verteidigen die oberste Aufgabe des Staates sei. Die individuelle Freiheit ist nach liberaler Überzeugung die Grundnorm und Basis einer menschlichen Gesellschaft, auf die hin der Staat und seine politische wie wirtschaftliche Ordnung auszurichten seien. Wo die Freiheit des Einzelnen berührt wird, habe jede, auch die staatliche Gewalt zu enden – der Staat habe nur dann einzugreifen, wenn die Freiheit der Individuen verletzt wird. Seine Rolle habe sich vorrangig auf den Erhalt von Recht und Freiheit zu beschränken. Dem Einzelnen solle durch sein Mehr an Freiheit auch mehr Verantwortung für sich selbst übertragen werden.
Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Déclaration des Droits de l‘Homme et du Citoyen) vom 26. August 1789 ist einer der Grundtexte, auf die sich der moderne Liberalismus bezieht. Darin heißt es in Artikel 4 „Die Freiheit besteht darin, alles tun zu dürfen, was einem anderen nicht schadet: Die Ausübung der natürlichen Rechte eines jeden Menschen hat also nur die Grenzen, die den anderen Mitgliedern der Gesellschaft den Genuss eben dieser Rechte sichern.“ und in Artikel 5 „Das Gesetz darf nur solche Handlungen verbieten, die der Gesellschaft schaden.“

Alkohol schadet der Gesellschaft mehr als Cannabis
Durch von Regierungen bereitwillig geförderte und gesteuerte breit angelegte Kampagnen in den Massenmedien wurde die Bevölkerung seit Ende der 60er Jahre mit den aberwitzigsten Horrormeldungen bezüglich einer gigantischen Drogenwelle, die die abendländische Gesellschaft bedrohe, bombardiert. Ein konkretes Wissen über Drogen ist durch diese Kampagnen jedoch kaum vermittelt worden, eher im Gegenteil. Und die Scheinheiligkeit bei der Manipulation von Informationen hält bis heute an. Als die Universität Bristol im März 2007 die Studie von David Nutt und seinem Forscherteam veröffentlichte, in der festgestellt wurde, dass Alkohol wesentlich gefährlicher sei als Cannabis, vermeldeten die meisten Medien diese Erkenntnis als neu. Als im Frühjahr 1998 in einem Kommissionsbericht zur Bewertung des Gefahrenpotenzials von Drogen unter Leitung von Professor Bernard Roques (Abteilungsdirektor des Nationalen Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung) an den Französischen Staatssekretär für Gesundheit das Gefahrenpotential von Alkohol höher eingeschätzt wurde als das von Cannabis, zeigten sich die meisten Medien von dieser Tatsache überrascht, obwohl diese Tatsache seit langem bekannt ist.
Bereits am 29. August 1991 stellte der Kassationshof des Schweizer Bundesgerichtes in einem Verfahren gegen die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich fest, dass es eindeutig widerlegt sei, dass Haschisch eine Einstiegsdroge sei und dass das Abhängigkeitspotenzial und die Fähigkeit, soziale und psychische Folgen zu verursachen, bei Haschisch deutlich schwächer sei als bei anderen Drogen wie Morphin, Heroin, Amphetamin, Kokain und Alkohol. Es gibt jedoch noch weit ältere Untersuchungen, in denen festgestellt wurde, dass Haschisch signifikant weniger gefährlich ist als Alkohol, so der Indische Hanfdrogen-Report (Bericht der Indischen Hanfdrogen-Kommission) von 1893/94. Darin erklärte der oberste britische Kolonialbeamte von Lahore „Soweit ich die Sache beurteilen kann, sind die Auswirkungen des Alkohols viel schlimmer“ und der höchste Verwaltungsbeamte von Allahabad, J. B. Thomson, erklärte „Ich kann nicht sagen, dass die Hanfdrogen in ähnlichem Ausmaß mit der Kriminalität zusammenhängen wie der Alkohol, wobei ich nicht nur an die Verhältnisse in Europa denke, denn auch unter den Eingeborenen hier bei uns führt der Alkohol weit eher zu Verbrechen als die Hanfdroge.“
Auch im Panama Canal Zone Report von 1925 wurde festgehalten, dass die Gefährdungen durch Cannabisgenuss offensichtlich stark übertrieben wurden und dass keine Beweise für nennenswerte schädliche Einflüsse auf Konsumenten vorliegen würden. Im Britischen Cannabis-Report (Bericht des Beratungsausschusses zur Frage der Drogenabhängigkeit) vom 1. November 1968 wurde festgestellt „Das uns vorliegende Material beweist: Immer mehr Menschen, hauptsächlich der jungen Generation, aus allen Schichten der Gesellschaft experimentieren mit Cannabis, und sehr viele nehmen es regelmäßig zur geselligen Unterhaltung. Es gibt keinen Beweis, dass dieses Tun Gewaltverbrechen oder aggressives, antisoziales Verhalten hervorruft oder aber bei sonst normalen Menschen Abhängigkeitszustände oder Psychosen schafft, die der ärztlichen Behandlung bedürfen.“ Und weiter wurde festgehalten „Wir halten aber auch für sicher, dass – in bezug auf die körperliche Schädlichkeit – Cannabis sehr viel weniger gefährlich ist als Opiate, Amphetamine und Barbiturate oder auch Alkohol.“ Und im British Wootten Report (1969) heißt es „Wir sind der Ansicht, dass die in der Vergangenheit viel beschworenen von Cannabis ausgehenden Gefahren [...] überbewertet wurden. [...] Es gibt keine Belege dafür, dass ernstliche Gesundheitsgefährungen westlicher Gesellschaften unmittelbar auf das Rauchen von Cannabis zurückzuführen sind.“ Das Fazit ist, dass seit langem bekannt ist, dass der Konsum von Alkohol mit höheren Risiken für das Individuum wie auch für die Gesellschaft verbunden ist als der Gebrauch von Cannabis. Mit den Grundprinzipien einer liberalen Gesellschaftsordnung ist deshalb ein Verbot des Umgangs mit Cannabis nicht vereinbar.

Mechthild Dyckmans Verrat der liberalen Grundsätze
Die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans verwahrt sich gegen ein Verbot von Werbung für alkoholische Getränke und appelliert dabei an die Mündigkeit der Menschen, doch bei Cannabis behauptet sie, dass es erwiesen sei, dass der Konsum nach den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht unbedenklich sei und man deshalb in der jetzigen Regierung keine Freigabe von bisher illegalen Drogen plane.
Sicher ist der Konsum von Cannabis nicht für alle Menschen unbedenklich, doch wie die oben aufgeführten Studien zeigen, ist der Konsum von Alkohol für viele Menschen wie auch für die Gesellschaft weit bedenklicher. Mit ihren Stellungnahmen offenbart die Drogenbeauftragte, dass sie in erster Linie Klientelpolitik für die Alkoholindustrie und die fundamentalistischen Prohibitionisten betreibt und dabei die Grundsätze einer liberalen Politik verrät, denn nach der liberalen Weltanschauung muss jeder in seiner Art genießen können, jedoch so, dass keiner auf Unkosten eines andern genießen oder ihn in seinem eigentümlichen Genuss stören darf. Und auch das Gesetz darf nur solche Handlungen verbieten, die der Gesellschaft schaden.
Wer säuft, schadet sich und der Gesellschaft mehr als wer kifft! Wer Klientelpolitik für die Alkohollobby betreibt und gleichzeitig Kiffer verfolgen lässt, schadet somit der Gesellschaft!

Quellen: Wikipedia: Liberalismus
de.wikipedia.org/wiki/Liberalismus
Cousto: Manipulation versus Information
25.nachtschatten.ch/wiki

Von Kiffer News am  04.02.2010

Krebsbehandlung: Wunderpflanze Hanf - Die Geschichte von Rick Simpson





vimeo.com/4912392

Von Gesundheit am  04.02.2010

Re: Kiffen soll nicht mehr zu Anzeige führen

Für die Heilung schlimmer Krankheiten ist die Benutzung von Hanf unentbehrlich. Ich kann mir aber nicht den Eindruck entrinnen dass Konsum der Weichdrogen ,außerhalb die hier oben genannte Anwendung, nur wenige Positive Konsequenzen hat. Die Zucht der Hanfpflanzen gehört mehr und mehr zum Geschäft des organisierten Verbrechens mit allen Folgen davon. Ich frag mich ob sich das ändern wird wenn Cannabiskonsum legal ist.

Von Femini am  19.02.2010

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