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Dienstag, 07. Februar 2012

Der Nachrichten Blog:

Willkommen beim Nachrichten Blog von Encod Österreich. Hier wird alles wichtige rund um den Hanf gebloggt.

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Bitte nur seriöse Kommentare. Dh. keine Werbung für politische Pateien, Beschimpfungen, Spam oder sonstigen Kinderkram.

Jän19

Erstellt von:ENCOD
19.01.2010 

Cannabis sativa, besser bekannt als "Hanf", ist eine alte Kulturpflanze, die bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Europa große wirtschaftliche Bedeutung hatte: Aus ihren Fasern wurden extrem reißfeste Seile und Schiffstaue hergestellt, ohne die Columbus Amerika vermutlich nie erreicht hätte.

Im 20. Jahrhundert stellte man aus Hanffasern Uniformstoffe her, im nationalsozialistischen Deutschland wurde der Hanfanbau propagiert. Dass die Blüten und Samen der weiblichen Hanfpflanzen psychoaktive Substanzen enthalten, ignorierte man. Nach Ende des 2. Weltkrieges folgte ein Anbauverbot. Zu groß schienen die Gefahren, die das Rauchen der getrockneten Blüten und Blätter (Marihuana) und des gepressten Harzes (Haschisch) mit sich bringen können.

Heute setzt langsam ein Umdenken ein: Das Rauchen oder Verzehren von Cannabisprodukten hat abseits von Rauschfreuden Vorteile in der Medizin: Cannabis wird heute in der Krebstherapie ebenso eingesetzt wie bei der Behandlung von Multipler Sklerose und Morbus Krohn, Schlafstörungen, chronischen Schmerzzuständen und Panikattacken. Allerdings sind strikte Auflagen einzuhalten. Anders als in Holland, der Schweiz oder Kalifornien ist in Österreich derzeit keine Lockerung des Cannabisverbots zu erwarten.

[Quelle:] http://oe1.orf.at/programm/2010011817201.html

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Es ist sehr positiv und bemerkenswert, dass der ORF so unvoreingenommene, sachliche Berichte über den Hanf bringt. Weiter so.

 

 

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Derzeit 4 Kommentare

Cannabisbericht der WHO nur die halbe Wahrheit?!



Ein Bericht zu Cannabis, den die Weltgesundheitsorganisation WHO 1998 unterdrückt haben soll, sagt aus, dass Cannabis harmloser sei und weniger abhängig mache als Alkohol oder Zigaretten. Vergleichspassagen in Bezug auf andere (auch legale) Substanzen wurden gestrichen.
Das „New Scientist“ Magazine meldete: „Es wurde uns zugetragen, dass Berater von dem US National Institute on Drug Abuse (NIDA) und die UN Behörde für internationale Drogenkontrolle (UNDCP) die WHO gewarnt haben, dass es (der Bericht) Munition für die „Legalize Marihuana” Gruppen liefern würde.” Die entfernten Passagen sagen aus, dass die Wissenschaftler der Meinung sind, dass Cannabisrauch nicht zu verstopften Atemwegen oder Lungenemphysem führe und auch keinen Einfluss auf die Lungenfunktion habe. Auch die Hirnleistung bei Langzeitkonsumenten leide nicht, wie niederländische Wissenschaftler feststellen konnten. So wird also unter ethischen Gesichtspunkten mit der Wahrheit und unserer Gesundheit gespielt.

Von Hanf Journal am  20.01.2010

AW: Positiver Bericht im ORF Radio über Cannabis Sativa

Es ist schön das auch was wahres berichtet wird aber Wan sind die 10 Jahre vorbei wir sprechen immer von 10 Jahren dann sind es wieder 10 Jahre und da frag ich wann ist es so weit das man endlich als kleiner Konsument und Steuer Zahler nicht mehr verfolgt wird

Von Rastahat am  20.01.2010

Die Schweiz ist soweit: Kiffen soll nicht mehr zu Anzeige führen





Schweiz. Der Cannabis- Konsum soll in der benachbarten Schweiz verboten bleiben, künftig aber nicht mehr zur Anzeige gebracht werden.


Nach dem Willen der Gesundheitskommissionen (SGK) von National- und Ständerat soll Kiffen im sogenannten Ordnungsbußenverfahren geahndet werden. Die Kommission des Nationalrats nahm das Anliegen wieder auf, nachdem die Schweizer Stimmbürger im Herbst 2008 die Hanf- Initiative abgelehnt hatten. Die Kommission gab einer parlamentarischen Initiative der Volkspartei CVP Folge. Am Dienstag hat die Kommission des Ständerats nun ihre Zustimmung dazu erteilt. Damit kann ein Entwurf für einen entsprechenden Erlass erarbeitet werden. Die CVP- Fraktion begründete die Initiative damit, dass die heutigen Regeln unklar seien. Es brauche Vorschriften, die verstanden würden. Bei Cannabiskonsumenten die Gerichtsmaschinerie anzuwerfen, sei nicht angebracht. Deshalb sollte der Konsum mittels Ordnungsbußen geahndet werden, wie es sie bereits im Kanton St. Gallen gibt. Sie können aber nach wie vor auch angezeigt werden. Beim Strafverfahren kommen zur Buße noch die Verfahrens­kosten hinzu. Schweizweit werden jährlich Tausende wegen Cannabis- Konsums "verzeigt", wie es in der Schweiz heißt. Im Jahr 2007 waren es rund 15.000 Personen, wie der Website des Bundesamts für Statistik zu entnehmen ist.

Von Hanf Info am  22.01.2010

Und laufend kommen Staaten dazu: Straflos in Seattle




In Seattle lässt ein neu gewählter Staatsanwalt die Verfolgung von Cannabisbesitzern ganz sein.
Laut einem Bericht in The Seattle Times ist die größte Stadt im Nordwesten der USA schon einen Schritt weiter als die Schweizer. Hier hatten die Bürger im Jahr 2003 dem Referendum 75 zugestimmt. Dieses sieht vor, dass die Verfolgung von Cannabisbesitz für die lokalen Strafverfolungsbehörden nur noch niedrigste Priorität haben soll. Aber erst mit der Wahl des städtischen Staatsanwalts Pete Holmes im November 2008 wurde der Wille der Bürger nun umgesetzt. Solange keine besonderen Umstände vorliegen, wird in Seattle der Besitz von Cannabis nun nicht weiter verfolgt. Pete Holmes Amtsvorgänger Tom Carr hatte in vielen Fällen von Cannabisbesitz weiter auf eine Verfolgung gesetzt. Die Legislative des US-Bundesstaates Washington, dessen Hauptstadt Seattle ist, diskutiert derzeit zwei Gesetze zur Entkriminalisierung bzw. Legalisierung von Cannabis - würden sie verabschiedet, bliebe Cannabis aufgrund von Bundesgesetzen weiterhin illegal.

Von Hanf Info am  22.01.2010

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