registrieren



Donnerstag, 09. September 2010

Der Nachrichten Blog:

Willkommen beim Nachrichten Blog von Encod Österreich. Hier wird alles wichtige rund um den Hanf gebloggt.

!!! Update: !!! Bitte seid so nett und setzt ein Links auf die Blogbeiträge. Damit entstehen Trackbacklinks die helfen die Seite zu verbessern. Vielen Dank.

Bitte nur seriöse Kommentare. Dh. keine Werbung für politische Pateien, Beschimpfungen, Spam oder sonstigen Kinderkram.

Feb26

Erstellt von:ENCOD
26.02.2009 

In der Steiermark ticken die Uhren etwas anders. s.u. Die ausgeteilet Geldstrafe ist schon lächerlich. In Wien werden die Shops wegen Stecklinge freigesprochen.

[Quelle:] http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/1769381/index.do

Die Geschäftsidee der zwei Südsteirer hatte etwas: Ein Lokal in Graz mit angeschlossener Pflanzenabteilung - konsumieren in der Botanik. Ach ja, und hübsche Cannabis-Stecklinge waren dort übrigens auch zu haben. Was wiederum Gäste anzog, die nicht in Kaufabsicht kamen, sondern in der Absicht, eine Hausdurchsuchung durchzuführen.

Stecklinge.400 Stecklinge von Cannabis-Pflanzen stellte die Polizei sicher. Staatsanwalt Andreas Lenz sah den "Anbau zum Zweck der Suchtmittelgewinnung" verwirklicht. Macht unter dem Strich, da sich auch das Gericht dieser Meinung anschloss, je 180 Tagessätze zu drei Euro.

Strafregister. Das ist jene Bagatellgrenze, bis zu der eine Verurteilung nicht im Strafregister aufscheint. Verurteilt und doch nicht vorbestraft, ein Sonderangebot des Landesgerichts Graz. "Ich empfehle Ihnen, kein Rechtsmittel zu ergreifen", rät deshalb Anwalt Gerald Ruhri seinen Mandanten. Es sei denn, der Staatsanwalt beruft, dann will er die zu Grunde liegende Rechtsfrage vom Oberlandesgericht geklärt haben.

Pflanzen.Suchtgift ist nämlich nur aus blühenden Pflanzen zu gewinnen, nicht aus Stecklingen. Ihr Verkauf wäre demnach nur ein "Beitrag zum Anbau von Hanfpflanzen durch die Käufer", kein Anbau von Suchtmitteln an sich. "Wo fängt es denn an?", wirft ein Beschuldigter ein. "Bei den Samen?" - "Sie sollten künftig grundsätzlich die Finger davon lassen", rät ihm Richterin Elisabeth Juschitz. Sowieso, aber trotzdem: "In Graz gibt es Shops, die davon leben." - "Wir auch", sagt Staatsanwalt Andreas Lenz. Staatsanwalt und Anwalt geben vorerst keine Erklärung ab. Das Oberlandesgericht wird möglicherweise doch bemüht. "So", meint einer der Verurteilten abschließend. "Auf Wiedersehen sage ich jetzt lieber nicht."

Tags:

Derzeit 2 Kommentare

wenigstens bleibt die Justiz am Boden der Realität

und macht ein Bagatelldelikt daraus

Von . am  27.02.2009

Alkohol und Cannabis

Alkohol und Cannabis, die Drogen der breiten Masse. Laut dem
Bundesministerium für Gesundheit trinken in der BRD fast 10 Millionen Menschen in
gesundheitlich riskanter Form und 1,3 Millionen von ihnen gelten als alkoholabhängig.
Es wird geschätzt, dass jährlich ca. 42000 Bürger der BRD direkt oder indirekt durch
Alkoholkonsum umkommen. Vermutlich sind darin nicht diejenigen enthalten, die
zwar umkommen aber nicht getrunken haben, beispielsweise durch Gewaltverbrechen
oder Verkehrsunfälle. Wenn bedacht wird, dass in Deutschland knapp 83 Millionen
Menschen leben, davon sind vermutlich 15 Millionen Kinder und junge Jugendliche,
dann bleiben 68 Millionen Bürger über, von denen aber viele altersbedingt das Trinken
aufgegeben haben also weniger 5 Millionen. Über bleiben 63 Millionen. 9,5 Millionen
trinken in bedenklicher gesundheitsschädlicher Weise, 1,3 Millionen sind Alkoholiker
und 42000 Menschen sterben direkt und indirekt an Alkohol. Das ergibt folgende
Prozentsätze: Über 15% der Bevölkerung trinkt in kritischer Weise. Über zwei Prozent
der Bevölkerung sind Alkoholiker und 0,07% der Bevölkerung stirbt ihm Jahr direkt
oder indirekt an Alkohol, das sind über 3% der Alkoholiker, auch wenn es nicht nur sie
alleine trifft. Aber hierzu folgendes: Der letzte Prozentsatz ist nicht für alle Jahre einer
sondern jedes Jahr neu, jedes Jahr sterben wieder 0,07% der Bevölkerung an Alkohol.
Das würde auf 50 Jahre, die eine Trinkerlaufbahn durchlaufen kann bedeuten, dass
3,5% der Bevölkerung am Alkohol sterben würde oder noch kritischer: Auf diese Zeit
sterben 150% aller Alkoholiker, sie sterben auf 50 Jahre also mehr als nur aus. Aber es
sterben ja nicht nur die Alkoholiker am Alkohol. Zu diesem wären also weitere Studien
notwendig.
//Nachtrag: Zigaretten werden in diesem Text nicht genügend beachtet, sie sind noch
erheblich tödlicher als Alkohol und machen zudem auch süchtiger. In der BRD rauchen
ca. 19 Millionen Menschen, 140000 von ihnen oder auch den Nichtrauchern sterben
durch das Rauchen jährlich. Dieses bedeutet, dass 0,74% aller Raucher in Deutschland
jährlich sterben. Wenn man davon ausgeht, dass ein Raucher im Schnitt 30 Jahre lang
raucht, dann stirbt in diesem Zeitraum fast jeder vierte Raucher am rauchen. Es wird
sogar geschätzt, dass jeder zweite Raucher am rauchen stirbt. Wenn nun gesagt, wird,
dass hinter dem Rauchen viel Geld steckt, wegen den Steuern und dieses dann 20
Milliarden Euro im Jahr sind, die BRD aber Steuereinnahmen von über 500 Milliarden
hat dann ist der finanzielle Aspekt für das Rauchen wirklich hinfällig. Wenn man
weiterhin berücksichtigen muss, dass ein Raucher in seinem Leben durchschnittlich
5000 Euro mehr kostet, dieses sind auf 19 Millionen Raucher 95 Milliarden Euro
Unkosten für diese Rauchergeneration dann schrumpfen die Steuereinnahmen durch
Zigaretten wieder zusammen. Wenn dann aber gegenübersteht, dass der Staat in einem
Jahr knapp 10 Milliarden Euro an Steuern einnimmt geht die Rechnung noch auf. Aber
ca. 70000 bis 100000 Menschen werden aufgrund des Rauchens Jährlich frühzeitig
invalide und diese Menschen werden dann wohl mehr als 5000 Euro auf ihr
Raucherleben gerechnet kosten. Die Wissenschaft behauptet nun sogar, dass eine
Zigarette das Leben um bis zu 15 Minuten verkürzt. Es ist erwiesen, dass ein Raucher
im Schnitt 8,3 Jahre früher stirbt als ein Nichtraucher. Am Rauchen sterben im Jahr
mehr Menschen auf der Welt als an Verkehrsunfällen, Feuer, Alkohol, Kokain, Heroin,
Aids, Mord und Selbstmord zusammen. An Cannabis stirbt hingegen niemand aber das
ist verboten. Zudem verursacht ein Raucher zu 46% häufiger einen Verkehrsunfall als
ein Nichtraucher, wie kann es sein, dass das Rauchen am Steuer noch nicht verboten
wurde, wobei man allein dafür, dass THC nachgewiesen werden kann direkt den
Führerschein entzogen bekommt?
Rauchen ist nicht nur schädlich, es ist tödlich. Dennoch kann eine Gesellschaft
des Rauchens tragen, da das rauchen als gesellschaftsfähige Droge angesehen wird.
Rauchen berauscht zwar nicht nennenswert aber es macht hochgradig süchtig.
Dadurch, dass es nicht berauscht darf das Rauchen legal bleiben obwohl dadurch jeder
zweite Raucher stirbt? Die Gesellschaft kann viel hinnehmen, wenn sie es will. Da
Cannabis eine gesellschaftsfähige Droge ist, die nicht schlimmer berauscht als es
Alkohol tut kann ich es nun nicht verstehen, dass Cannabis in unserer sogenannten
fortschrittlichen Welt immer noch verboten ist.//
Nun aber zum Cannabis: Laut Bundesministerium für Gesundheit konsumieren
rund zwei Millionen meist junger Bürger in Deutschland Cannabis. (Der Verein für
Drogenpolitik geht von 4 bis 6 Millionen Konsumenten in der BRD aus) Von diesen
Konsumenten weisen nur 600000 einen missbräuchlichen oder abhängigen Konsum
auf. Wenn nun bedacht wird, dass jeder dritte erwachsene Bürger der BRD bereits
Cannabis probiert hat so kann hier schon einmal angemerkt werden, dass der Stoff
dann nicht ganz so süchtig macht, wenn „nur“ 600000 Bürger ihn missbrauchen oder
als abhängig gelten. Aber nun in Prozent: Jeder dritte Bürger in Deutschland hat schon
mal gekifft, also ca. 33%. 2 bis 6 Millionen Bürger in Deutschland rauchen
regelmässig Cannabis, das ergibt dann auf 63 Millionen gerechnet einen Prozentsatz
von über 3 bis 9,5% der Bevölkerung, die regelmässig kifft. Nicht einmal ein % der
Bevölkerung missbraucht diese Droge oder ist von ihr abhängig. Es wird nicht
aufgeführt, wie viele Menschen nun durch den Konsum von Cannabis direkt oder
indirekt sterben. Dieses wird zwar vermutlich auch durch Lungenversagen oder
Verkehrsunfälle der Fall sein, dass einige wenige Kiffer den Tot finden aber es gibt
hierzu keine Zahlen. Warum gibt es diese Zahlen nicht? Man würde sie doch dringend
brauchen um das Cannabis zu verunglimpflichen. Man würde danach suchen und die
Zahlen aufbauen. Es gibt diese Zahlen nicht, da praktisch gesehen niemand durch den
Konsum von Cannabis direkt oder indirekt stirbt. Es mag sein, dass einige Kiffer später
einmal an Lungenkrebs sterben werden aber hinzu zu fügen wäre, dass diese Kiffer
zum Kiffen oder auch ansonsten Tabak genutzt haben und dieses somit auch auf den
Tabakkonsum zurück zu führen wäre.
Nun aber der Vergleich von zwei Drogen, die nun wirklich nicht das selbe sind:
Alkohol ist legal, über 15 % der Bevölkerung (ausgenommen natürlich Kinder, junge
Jugendliche und altersgebrechliche Rentner) trinkt in einem als
gesundheitsgefährdendem oder sogar gesundheitsschädlichem Mass. Es kiffen zwar 2
bis 6 Millionen Menschen in Deutschland also 3 bis 9,5% aber das dieses bereits in
einem gesundheitsgefährdendem Rahmen geschieht ist damit nicht gesagt. Vermutlich
nutzen die meisten Kiffer ihr Cannabis als einen Genuss in einem vertretbarem
Rahmen. Nur 600000 Bürger missbrauchen Cannabis und nutzen diesen somit in einem
bedenklichen Mass. Das sind 15% im Gegensatz zu 1% die in bedenklicher Weise
konsumieren. Wenn man nun hochrechnet, dass vermutlich 80% der Bevölkerung
regelmässig Alkohol konsumiert und nur 3 bis 9,5% der Bevölkerung regelmässig
Cannabis konsumiert kann man dieses hoch rechnen. Wenn nun auch ca. 80% der
Bevölkerung regelmässig kiffen würde, dann würden vermutlich 8,4 bis 27% der
Bevölkerung in bedenklicher Weise kiffen, also wäre dieses ein vermutlich ähnlicher
Prozentsatz wie beim Alkohol. Wenn jedoch bedacht wird, dass 33% der Bevölkerung
bereits Cannabis probiert hat und davon „nur“ 1% (von 100%) abhängig wurde, dann
zeigt sich in diesem, dass das Cannabis so schlimm nun auch wieder nicht sein kann.
Soviel also erst einmal zum Alkohol und Cannabis. Wenn die Auswirkungen
vom Cannabis nun also bereits dazu reichen es zu verbieten, dann muss Alkohol
allemal verboten werde, es ist in seiner Auswirkung auf den Konsumenten deutlich
schlimmer als Cannabis. Man kann durch Alkohol körperlich abhängig werden, dieses
ist bei Cannabis nicht wirklich der Fall. Ausserdem sterben zehntausende jedes Jahr
alleine in Deutschland an dem Missbrauch von Alkohol. Durch den Missbrauch von
Cannabis stirbt aber kein einziger. Da bleibt also wie gesagt nur eine Schlussfolgerung:
Alkohol ist umgehend zu verbieten.
Was würde aber passieren, wenn man Alkohol verbieten würde? Das Volk
würde sich erheben und dagegen mitunter gewaltsam protestieren. Die Bürger würden
das Vertrauen in die Regierung verlieren, sogar Regierungsfeindlich werden. Aber
natürlich würde nur derjenige aufhören zu trinken, der nichts mehr zu trinken hat. Aber
in der Illegalität würden dann kriminelle oder kriminalisierte Bürger Alkohol brauen.
In jedem fünften Haus in Deutschland würde man Bier brauen oder Schnaps brennen.
Aber die Möglichkeiten im heimischen Keller wären natürlich nicht mit denen von
professionellen Industriebetrieben gleich zu setzen. Die Rohstoffe würden weniger
effizient ausgenutzt werden und Nahrungsmittel sind bereits knapp. Das wäre aber
nicht das Hauptproblem. In vielen Destillen würde man verunreinigten Schnaps
brennen. Die Leute würden ihn dennoch trinken und blind davon werden oder sogar
sterben. Noch mehr Menschen würden somit durch Alkohol sterben, nicht mehr nur die
Alkoholiker sondern ganz normale Trinker, die einfach verunreinigten Alkohol trinken
würden. Wer davon nicht stirbt wird blind, zehntausende Menschen könnten dann
erblinden.
Aber auch das würde nichts daran ändern, dass ein grosser Teil der Bevölkerung
weiterhin trinken würde. Der Schwarzmarkt für Alkohol würde blühen und die Leute,
die mit Alkohol handeln würden allesamt zu Kriminellen. Alles Menschen die nun
legal leben, da der Alkohol erlaubt ist, sie wären allesamt Verbrecher.
Also wäre es vermutlich besser Alkohol nicht zu verbieten. Aber wir sind beim
Thema: Alkohol, Millionen Menschen missbrauchen ihn. Sollte nicht auch hier ein
Riegel vorgeschoben werden? Zigaretten werden immer teurer um durch die Steuern
die Kosten, die durch das Rauchen entstehen wieder auf zu fangen. Warum sollte man
das beim Alkohol nicht auch so machen? Eine zehn Liter Kiste Billigbier kostet 5 bis
6€, mehr nicht. Jeder Harz IV Empfänger kann seinen Alkoholismus finanzieren, wenn
er ansonsten auf alles andere verzichtet. Warum soll nur derjenige das Recht zum
Trinken haben der Reich ist? Es ist also besser es dabei zu belassen, dass auch die
ärmsten der Gesellschaft sich tot saufen können. Ausserdem ist es für den Alkoholiker
gesünder Bier zu trinken und auf harten Alkohol zu verzichten. Meist sind es ja die
Schnäpse, von denen die Trinker erst richtig aggressiv werden. Zum einen soll der
verarmte Bürger trinken können, damit er dumm und zufrieden bleibt und nicht auf die
Idee kommt die Faschisten oder Kommunisten zu wählen aber zum anderen möchte
man etwas gegen den Alkoholismus unternehmen. Und da wird auch schon etwas
gemacht: Man unterscheidet den Alkohol in den Alkohol und in den harten Alkohol.
Alles, was mit ca. 30% aufwärts geht ist hochprozentiger Alkohol. Dieser Alkohol ist
somit auf die selbe Menge Alkohol schlimmer an zu sehen als gering prozentiger
Alkohol. So, wie dieses nun abgestuft wird kann man auch die Besteuerung von
Alkohol abstufen. Unter 7,5% könnte man den jetzt üblichen Steuersatz geltend
machen. Ab 7,5 bis 25% könnte man den Alkohol mit 50% versteuern und ab da an mit
150%. Eine billige Flasche Schnaps würde dann halt 10€ kosten. Für das selbe Geld
kann man sich natürlich auch 15 bis 20 Liter Bier kaufen, dieses ist verträglicher. Über
diese Form der Besteuerung würde man den Bürger über sein Kaufverhalten dazu
erziehen weniger harten Alkohol zu trinken. Diejenigen, die dann doch das harte Zeug
haben müssen würden dann aber gut Steuern bezahlen und damit den durch Alkohol
entstehenden Unkosten entgegen wirken.
Nicht einmal ein komplettes Verbot sondern nur die stufenweise Besteuerung
von Alkohol würde zu Volksaufständen führen. Haben Sie den Mut sich dafür ein zu
setzen und das auf sich zu nehmen? Ich persönlich bin dafür.
Es ist also nicht mehr möglich Alkohol zu verbieten. Aus rein logischem Aspekt
müsste man das wohl machen in anbetracht, dass das deutlich harmlosere Cannabis
verboten wird. Man kann das aber auch anders sehen: Wenn Alkohol erlaubt ist, dann
müsste man Cannabis automatisch auch erlauben, da es nachweislich nicht schlimmer
sondern weniger schlimm als Alkohol ist. Weswegen sollte man nun die gesamten
Kiffer in die Kriminalität stossen? Weswegen sollte man Millionen von Bürgern zu
Verbrechern machen die sich in Wirklichkeit an alle Gesetze halten? Diese Menschen
sind nicht kriminell, sie sind ganz gewöhnliche rechtschaffende Leute mit einem
Unterschied zu denen, die Alkohol trinken: Sie werden durch den Staat aufgrund
falscher Gesetze kriminalisiert.
Aber nun die Frage: Warum kommt es dazu, dass Alkohol legal ist, Cannabis
jedoch nicht? Dieses hat etwas mit dem entstehen von Zivilisationen zu tun. Vor
tausenden Jahren oder auch im Mittelalter war Cannabis nicht verboten und man
konnte ihn nach belieben nutzen. Die Leute wusten aber vermutlich nicht alle darüber
bescheid, sie wussten vermutlich nicht, dass man ihn rauchen muss und so blieb
Cannabis zu diesen Zeiten eine Nebensächlichkeit für einige Leute, die sich damit
auskannten. Aber mit dem Alkohol war das anders. Die Menschen begannen in Städte
zu leben, nicht wie wir heute mit einer Kanalisation. Die Menschen verrichteten ihre
Notdurft und warfen diese danach auf die Strasse. Die Städte stanken bei regenfreiem
Wetter nach einer Kloake. Die Bürger schissen sprichwörtlich auf die Strassen und
versuchten somit das Grundwasser. Das Wasser in den Städten war angereichert mit
Keimen, man konnte es nicht mehr gut trinken, wenn man nicht krank werden wollte.
Aber schon ein geringer Anteil an Alkohol in dem Wasser tötet die Keime ab und man
kann es trinken. In den Städten war es üblich dünnes Bier oder stark verdünnten Wein
zu trinken. Somit wurde das Wasser geniessbar. Die Menschen, ob jung oder alt
tranken von früh bis spät stark verdünnten Alkohol und die, die es sich leisten konnten
betranken sich richtig. Alkohol gehörte also zu den antiken oder auch mittelalterlichen
Zivilisationen mit zur Gesellschaft dazu. Es war gar nicht denkbar ohne Alkohol zu
leben.
Tabak gab es noch nicht, die Leute wusten nicht, dass sie Cannabis rauchen
mussten und selbst wenn sie es wusten, es war für ihr leben nicht notwendig. Es mag
zwar Leute gegeben haben, die bereits zu diesen Zeiten Cannabis konsumierten aber
darüber ist nur wenig bekannt. Dieses liegt daran, dass es eher unüblich und unbekannt
war Cannabis zu konsumieren. Es war Kulturell nicht notwendig und hat sich somit
auch in der Gesellschaft nicht so verankern können wie Alkohol. Eine Gesellschaft, die
auf breiter Basis Alkohol konsumiert denkt auch nicht daran, diesen zu verbieten,
somit kann sich Alkohol bis zum jetzigen Tag als unsere Gesellschaftsdroge halten und
daran wird sich auch nichts mehr ändern.
Cannabis war aber nicht verboten, man konnte es nutzen, solange, bis dann die
Nazis in Europa an die Macht kamen. Diese haben das Cannabis dann verboten und
sogar die Pflanze in weiten Teilen Europas ausgerottet. Aber warum haben die Nazis
dieses gemacht? Die Antwort findet sich, wenn man sich die Interessen der Nazis
betrachtet. Sie haben von Anbeginn ihrer Machtübernahme in Deutschland auf den
Krieg hin gearbeitet. Alles wurde mobilisiert, alle Möglichkeiten zur Mobilmachung
wurden ausgeschöpft, der Versailler Vertrag wurde gebrochen. Und warum wurde nun
Hanf und nicht Alkohol verboten? Die Antwort ist doch offensichtlich. Kiffer lassen
sich nicht zu einem Vernichtungskrieg mobilisieren, Konsumenten von Alkohol aber
schon. Das kiffen war den Nazis unbequem. Einen „Alkoholiker“ kann man in die
gewünschte Richtung drehen und ihm sagen, was er zu denken hat. Die „Alkoholiker“
kann man alle wie eine Welle mit sich reissen. Mit den Kiffern geht das nicht. Da hat
jeder seine eigene Meinung, eine oft schlimmer und wirrer als die andere aber das ist
wohl nicht zu verbieten. Kiffer wollen nicht in den Krieg ziehen, Kiffer wollen nicht
töten, Kiffer wollen auch keine Juden ausrotten, auch wenn man sie deswegen noch
lange nicht mag. Kiffer sind Querschläger, jeder macht das, was ihm gerade passt,
jeder denkt etwas anderes, eine Gleichschaltung unter Kiffern kann nicht gelingen.
Demnach ist die Kifferei zu unterbinden, so die Nazis. Die USA haben in diesem Punkt
mit gezogen mit dem Hauptantrieb von Seiten der Republikaner. Warum sind diese
gegen das Kiffen? Aus den selben Gründen wie die Nazis. Auch die Republikaner
wollen ihr Volk gleich schalten sowie sie Kriegstreiber sind, man beobachte ihre
Geschichte ab dem zweiten Weltkrieg. (Vorher waren sie wohl noch damit beschäftigt
zuerst die Indianer aus zu rotten und danach die schwarzen zu versklaven und danach
zu diskriminieren.) Die gesamte Welt hasst Cannabis doch nur wegen seiner
Eigenschaft, dass sich ein jeder seine eigenen Gedanken macht sowie sich nicht zu
Gewalttaten gegen andere motivieren zu lassen. Kiffer sind keine willenlosen Arbeiter,
Kiffer sind keine Soldaten. Jeder Kiffer hat seine Meinung, jeder Kiffer möchte frei
und in Frieden leben. Das alles ist aber nicht verboten, es ist auch nicht allein das
Cannabis, was die Menschen dazu macht. Das alles sitzt bereits in den Menschen und
kann sich besser entwickeln, wenn gekifft wird. Es läst sich aber besser unterdrücken,
wenn getrunken wird. Dann kann man die Menschen viel besser steuern.
Folglich ist es faschistoid das Kiffen zu verbieten. Faschisten waren es, die
dieses getan haben. Aber in einer sogenannten freien Welt sind sämtliche
Auswirkungen des Kiffens völlig legal oder sogar gewollt. In unserer freien Welt
anscheinend nicht, kann man dann überhaupt noch von einer freien Welt reden, wenn
man in seinen Grundrechten eingeschränkt wird? Ich denke nicht.
Demnach wurde also die Kifferei verboten, nicht nur in Deutschland sondern fast
auf der ganzen Welt. Führende Organisationen wie die UNO setzen sich aktiv dafür
ein, dass dieses nicht nur so bleibt sondern noch ausgebaut wird. Wieso tut die UNO
das? Gehört das mit zu ihrer Zuständigkeit den Menschen ihre Grundfreiheiten zu
verbieten? Denn wenn es zur Grundfreiheit der Menschen gehört (und das tut es) zu
trinken, dann ist es auch eine Grundfreiheit zu kiffen.
Ausgerechnet die Organisation, die den Frieden auf der ganzen Welt will
verbietet uns das Kiffen. Wie kann diese Organisation denn ein Problem mit Cannabis
und dessen Auswirkungen auf die Menschen haben? Alle Kiffer sind friedlich (es sei
denn, dass sie dazu andere Drogen nehmen oder nicht genug zum kiffen kriegen),
keiner von ihnen wünscht den Krieg, alle wollen in Frieden miteinander zusammen
leben. Was passt der UNO daran nicht? Zu dieser Frage gibt es eine Antwort. Die UNO
bildet sich aus mehreren Staaten, die Mitglieder dieser Staaten sind vorgeprägt. Sie
kommen in die UNO und sind bereits gegen das Kiffen gepolt und setzen diese
falschen Interessen dann auch in der UNO um, obwohl die UNO dadurch gegen ihre
eigenen Interessen verstösst. Unsere Welt, in der wir leben ist leider immer wieder
paradox.
Das Dumme daran ist, dass sich die deutsche sowie sozusagen die weltweite
Politik darauf berufen kann es der UNO zugesichert zu haben Cannabis zu
kriminalisieren. Laut der Verträge, die Deutschland mit der UNO geschlossen hat darf
es Cannabis nicht legalisieren ohne gegen diesen Vertrag zu verstossen. Da es sich um
einen Einheitsvertrag handelt wird dieses für andere Nationen auch so sein. Die UNO
mischt sich somit in die internen Interessen der Länder ein, sie schränkt damit die
Freiheiten der Menschen empfindlich ein. Aber die UNO geht noch weiter, sie haben
sich unter anderem dafür stark gemacht, dass Cannabis in Indien verboten wird.
Cannabis ist in weiten Teilen Indiens aber eine Kulturdroge gewesen, die auch rituell
eingesetzt wurde. Es handelt sich in Indien bei dem Kiffen um Kultur, so wie es in
Deutschland Kultur ist zu trinken. Die UNO verbietet den Indern ihre Kultur, ihre
Individualität, sie nimmt diesen Menschen ihren Charakter. Dieses ist definitiv nicht
die Aufgabe eines Vereins, der sich zum Ziel gesetzt hat, dass es auf der Erde keine
Kriege gibt. Damit hat die UNO ihre Kompetenzen definitiv überschritten und ist somit
auch in diesem Punkt fragwürdig in ihrer gesamten Existenz.
Demnach bleibt die Schlussfolgerung, dass Deutschland sich nicht nur über sich
selbst sondern auch über die UNO hinwegsetzen müsste, wenn es denn so
fortschrittlich wäre Cannabis zu legalisieren. Aber so fortschrittlich sind wir auf dieser
Erde wohl noch nicht. Kiffen bleibt verboten, Massenvernichtungswaffen bleiben legal
unter der Legitimation der Notwendigkeit, da andere die selben Waffen haben oder
haben könnten und man ihnen keinen Vorteil zugestehen darf. Wenn man dann aus
diesen Blickwinkeln auf die Erde sieht ist die UNO nur der Schatten, von dem, was es
sein will sowie die Erde in ihrer Rückständigkeit die letzten fossilen Rohstoffe verheizt
um danach in die Steinzeit der Warmzeit zu verfallen.
Das soll aber natürlich nicht die Thematik dieses Schreibens sein.
Es gibt aber auch noch Kriminalität in der Form von Diskriminierung gegen die
Kiffer, die sich nicht in Verträgen mit der UNO verankern lassen. Somit wird dem
Cannabiskonsumenten eine Drogenabhängigkeit vorgeworfen, sobald bei ihm THC
festgestellt werden kann mit dem Zweck ihnen den Führerschein zu entziehen. Für
Berufe, in denen man einen braucht heisst das dann natürlich, dass diese Berufe nicht
mehr ausgeführt werden können und man zur Arbeitslosigkeit verdammt wird, aus der
man nur noch heraus kommt, wenn man die undankbaren Tätigkeiten annimmt.
Die Öffentlichkeit, also unser Staat sagt: Drogen und Fahrtüchtigkeit, das sei
nicht miteinander vereinbar. Für Alkohol mag dieses so sein und zum Glück läst sich
dar Grad der Betrunkenheit eines Fahrers relativ klar an seinem Promillespiegel
messen. Auch bei LSD kann gesagt werden, dass die Fahrtüchtigkeit sehr benachteiligt
werden kann. Es gibt aber auch Drogen, bei denen das nicht unbedingt so sein muss
und Cannabis gehört dazu. Wenn dann Reformer nach Grenzwerten für THC rufen,
dann bleibt die Skepsis doch in dem Punkt bestehen, dass jemand, der nicht kifft nach
zwei Zügen von einem Joint definitiv nicht mehr Fahrtüchtig ist, jemand, der aber
jeden Tag kifft vor der Fahrt noch eine Bon rauchen kann und dieses oft sogar auch tut.
Wenn die Kiffer nun reihenweise bekifft Auto fahren, weswegen gibt es nun keine
aktuellen Zahlen zu den tödlichen Unfällen, die sie verursachen? Klare Antwort: Es
gibt sie nicht, nur in geringem Masse, wie sie auch im normalen Leben stattfinden. Es
gibt keine schlüssigen Studien, die besagen, dass das Kiffen die Fahrtüchtigkeit stark
beeinträchtigt. Diese Studien müssten dazu nämlich berücksichtigen, dass jemand, der
jeden Tag kifft nicht mit jemanden gleich zu setzen ist, der dieses nicht tut. Somit
bleibt zu befürchten, dass mögliche Richtwerte für THC derart niedrig ausfallen, dass
ein Gewohnheitskiffer, der noch nicht konsumiert hat bereits über seine Restwerte im
Blut oder Schweiss diese Werte übersteigt. Demnach wären diese Richtwerte
unzulänglich.
Natürlich kann man auch soviel kiffen, dass man nicht mehr fahrtüchtig ist und
dieses kann man zum Glück auch feststellen. Ob nun einmalig oder jeden Tag gekifft
wird, der Konsument ist dicht, high oder auch stoned, wenn sich seine Augen deutlich
rot verfärben. Leicht rosig dürfen sie sein aber noch nicht so, dass von einem Rot
gesprochen werden kann. Dieses ist das Indiz für die Fahrtüchtigkeit eines Kiffers.
Wenn seine Augen deutlich rot sind ist er nicht mehr fahrtüchtig, ob er jeden Tag kifft
oder ein mal im Jahr, dieses Indiz lügt nicht. Und die Polizei kann mit diesem Indiz
sogar arbeiten. Von den deutlich geröteten Augen kann man ein Beweisfoto machen.
Als Beweis dafür, dass die Rötung vom Cannabiskonsum kommt kann ein Drogentest
gemacht werden. Somit kann gegen einen definitiv total bekifften Fahrer ein Verfahren
zum zeitweisen Entzug des Führerscheins gemacht werden. Beim Alkohol wird einem
der Führerschein bei Auffälligkeiten auch erst auf Zeit entzogen, weswegen sollte man
das bei Cannabis dann anders handhaben?
(Ich persönlich bin in Zuständen gefahren, in denen ich nicht mehr laufen wollte
und das ging immer irgendwie und anderen geht es dabei nicht anders. Bei einigen
Bekannten ist es bekannt, dass sie angekifft besser fahren als wenn sie nüchtern sind.
Sie fahren dann ruhiger, langsamer und ausgeglichener, somit kann nun sogar
behauptet werden; dass es Leute gibt, die nur bekifft fahren sollten, da dieses der
Verkehrssicherheit zuträglich wäre.)
Schlussfolgerung: Der Entzug des Führerscheins bei der Feststellung von THC
im Körper ist definitiv falsch und muss aufhören. Lange Zeit nach dem Ausnüchtern
kann man noch auf THC positiv getestet werden, THC lagert sich im Fettgewebe ab
und kann durch körperliche Betätigung frei gesetzt werden, so dass es noch bis zu
sechs Wochen nach dem Konsum fest gestellt werden kann. Es darf nicht sein, dass
jemanden, der nur abends kifft, wenn er nicht mehr fahren muss der Führerschein
entzogen wird, weil er morgens noch auf THC positiv getestet wird. Diese
Vorgehensweise ist nicht zweckmässig, es ist eine Diskriminierung der Kiffer. So, wie
Schwarze in der Appartheit hinten im Bus zu sitzen hatten oder nur auf bestimmten
Wegen gehen durften, nur in bestimmten Läden kaufen durften, so wird auch der Kiffer
diskriminiert: Er darf nicht mehr Auto fahren, er darf nicht mehr Tätigkeiten
nachkommen, zu denen man fahren können muss, er wird aus der Gesellschaft als
etwas minderwertiges und schlechtes ausgegrenzt. Deutschland ist dabei, die
Appartheit wieder zu beleben, es sind keine Neger, die man Nigger schimpft, es sind
Kiffer, die dann nicht einmal mehr Arbeit haben, da sie nicht fahren dürfen. Es ist ein
Problem, welches sich die Gesellschaft selber schafft und unsere Gesellschaft ist leider
nicht dabei dieses Problem zu lösen, durch diese Diskriminierung wird es nur noch
verschärft. Der Kiffer wird aus der Gesellschaft ausgestossen und ist ein Abtrünniger.
Alle Kiffer sind kriminell, das kann gefolgert werden, da das kiffen verboten wird.
Aber worin findet sich das Verbrechen der Kiffer, wenn man nun nicht Cannabis
kriminalisieren würde? Dann wären Kiffer nicht krimineller als diejenigen, die Alkohol
trinken.
Damit, dass jede Form der Diskriminierung gegen die Gesetze von Deutschland
verstösst ist die vorgehensweise gegen Kiffer durch Führerscheinentzug
verfassungswidrig. Es ist nur die Frage, ob das Regime der Parteinen, in dem wir
verdammt sind zu leben dieses auch einsehen wird. Ich fürchte nicht.
Die Gesellschaft hat ein Recht auf Rausch, wie ist dieses Recht nun umsetzbar?
Ist es in Anbetracht dieser Grundfreiheit der Menschen zulässig Alkohol zu erlauben
und Cannabis zu verbieten? Natürlich ist es zulässig Alkohol zu erlauben, auch wenn
sich ein paar Alkoholiker damit selber richten. Aber welches sollte nun der Grund sein
Cannabis zu verbieten? Es gibt nur den einen wahren Grund: Cannabis passt den
alkoholisierten nicht ins Weltbild so wie ein hetero Sexueller oftmals Schwule
verachtet. Homosexualität ist gegen die Natur und was gegen die Natur ist, das ist
verkehrt. Wenn aber Alkohol nicht gegen die Natur ist, dann ist Cannabis auch nicht
gegen die Natur, folglich ist Cannabis nicht schlecht. Wenn Alkohol nun als
gesellschaftsfähige Droge angesehen werden kann, dann wäre Cannabis ebenfalls als
gesellschaftsfähige Droge zu sehen. Was aber ist eine gesellschaftsfähige Droge?
Junkis berichten davon, dass sie auf Heroin wunderbar arbeiten können, natürlich,
bevor sie sich damit kaputt gemacht haben, weil der Stoff verunreinigt ist. Wenn sie
nun aber sauberen Stoff hätten könnten sie damit gut arbeiten. Dann wäre Heroin auch
eine gesellschaftsfähige Droge? Nein und zwar aus dem Grund, da eine Gesellschaft
eine gesellschaftsfähige Droge auch finanzieren kann und ein normal sterblicher kann
sich sein Heroin nicht durch seine Arbeit finanzieren. Heroin ist zu teuer, man kann es
auf legalem Wege nicht finanzieren. Für eine Gesellschaftsfähige Droge muss man
aber nicht kriminell werden, Schlussfolgerung: Heroin ist keine gesellschaftsfähige
Droge, aus dem selben Grund scheidet auch Kokain aus, es ist schlichtweg zu teuer.
Chemische Drogen sind spottbillig. In der Herstellung kostet eine Extasy 20 bis 30
Cents oder weniger. Für LSD und Amphetamin ist es nicht anders. Sind dieses dann
gesellschaftsfähige Drogen? Nein, die Auswirkungen, die sie auf den Menschen haben
sind zu verheerend. Das Suchtpotenzial ist einerseits zu hoch, zum anderen ist die
Form vom Rausch als zu intensief zu betrachten. Die Auswirkungen dieser Drogen
sind stark negativ für ein bodenständiges Leben des Konsumenten und zu einer
gesellschaftsfähigen Droge gehört es, dass man ein bodenständiges Leben führen kann.
Aufgrund des Suchtpotenzials, durch das der Drogensüchtige nur noch Extasys und
Amphetamin nimmt und seiner Arbeit nicht mehr nachkommt ist dieses nicht gegeben.
Anzuführen sind aber auch die Schäden, die durch diese Drogen für die Organe des
Abhängigen entstehen. Drogen, die zu starke Schäden für den Konsumenten hervor
rufen sind nicht gesellschaftsfähig.
Aber Cannabis ist eine gesellschaftsfähige Droge. Die meisten
Cannabiskonsumenten führen ein geregeltes Leben, sie haben einen Wohnsitz und
gehen einer geregelten Arbeit nach. Cannabis ist finanzierbar, durch die Arbeitskraft
kann man es bezahlen, man muss nicht kriminell werden und die meisten
Cannabiskonsumenten sind nur kriminell, da sie auf kriminelle Weise kriminalisiert
werden. Die Auswirkung von Cannabis macht nicht etwa aggressiv, wie es bei Alkohol
sein kann. Man wird ruhiger, gelassener, schon beinahe gleichgültig.
Cannabiskonsumenten haben oft keine hoch gesteckten Ziele, sie sind mit dem
zufrieden, dass sie konsumieren und leben können. Auch solche Menschen muss es auf
dieser Welt geben. Cannabis greift die körperliche oder die psychische Gesundheit
auch nicht beunruhigend an, man könnte sogar sagen, dass Alkohol schlimmer ist und
sogar tödlich sein kann.
Da Cannabis somit eine gesellschaftsfähige Droge ist und eine jede Gesellschaft
in ihren Grundrechten das Recht auf Rausch durch gesellschaftsfähige Drogen hat kann
es nicht angehen, dass Cannabis weiterhin verboten wird. Dieser Fehler ist ein zu sehen
um diese harmlose Droge endgültig zu legalisieren, so dass jeder erwachsene Mensch
über sie verfügen kann. Cannabis ist den Menschen zugänglich zu machen, die
Menschen haben ein Recht dazu.
Aber es gibt noch einen Aspekt, der zu dieser Thematik an zu bringen ist: Der
gesundheitliche Aspekt. Cannabis ist eine Droge aber eine Droge ist auch ein Wirkstoff
mit gewissen Eigenschaften auf den Menschen. Wirkstoffe werden in der Medizin
angewendet, wie z.B. Morphium, dieses stellt ebenfalls eine Droge dar. Viele
Wirkstoffe oder auch Medikamente sind auch als Droge zu sehen. Diese Substanzen
machen psychisch oder physisch abhängig, erzeugen einen Rausch und beeinträchtigen
den Konsumenten dadurch. Cannabis ist ein Wirkstoff, der für die Medizin sehr
interessant ist. Cannabis wirkt beruhigend, es fördert den Appetit, es mindert
Schmerzen, es hellt die Laune der Konsumenten auf. Für unterschiedliche Krankheiten
wäre Cannabis eine geeignete Substanz um die Krankheitssymptomatiken zu lindern.
Cannabis hilft unter anderem Krebskranken gegen Schmerzen oder nach der
Chemotherapie als Linderung von deren Folgen. Cannabis hilft bei grünem Star,
Epilepsie, MS, Migräne, Neurodermitis, es hilft Aidskranken, es wirkt gegen
Depressionen, es wirkt als Schmerzmittel und kann auch als Beruhigungsmittel
eingesetzt werden. Es gibt natürlich noch mehr Anwendungsgebiete, dieses ist nur ein
kleiner Ausschnitt. Trotzdessen, dass THC also als medizinische Substand auf breiter
Basis eingesetzt werden könnte geschieht dieses nicht. Dabei ist Cannabis in vielen
Fällen deutlich billiger und effektiver als andere verwendete Präparate. Cannabis ist
eine Droge, darf es deswegen nicht zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden?
Alkohol ist ebenfalls eine Droge und wird zu medizinischen Zwecken eingesetzt,
meistens als Lösungsmittel für den Wirkstoff. Aber wenn es gesund wäre zu trinken
oder wenn es gegen Krankheiten helfen würde, dann würden die Ärzte den Leuten
verschreiben, dass sie sich gut einen trinken sollen. Cannabis ist aber verboten und darf
deswegen nicht als Medizin verwendet werden? Amphetamine sind auch verboten aber
die Wirkstoffe, die ADHS Patienten bekommen (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom –
Hyperaktivität) sind Amphetaminen gleich zu setzen. Amphetamin ist aber definitiv
eine Droge und wird ganz legal zu medizinischen Zwecken verwendet. Auch
Morphium ist eine Droge, die stark abhängig machen kann, Morphium wird ganz
normal als Medikament verschrieben obwohl es ansonsten gegen das BtmG verstossen
würde. Wieso geht das bei Cannabis nicht auch? Klare Antwort: Die Politik hat Angst
vor Cannabis. Cannabis ist nichts schlimmes, das weis jeder. Cannabis ist halt eine
Gesellschaftsdroge, deren Konsum recht unbedenklich ist. Wovor haben die Politiker
dann aber Angst? Sie haben Angst vor der Wirkung von Cannabis auf den Menschen.
Die Menschen lassen sich nicht mehr so gut in Bahnen lenken, sie lassen sich nicht
mehr so gerne sagen, was sie denken sollen. Jeder einzelne denkt für sich, jeder hat
seine eigene Meinung. Das ist aber nicht konstruktiv, es kompliziert alles sehr, wenn
jeder etwas eigenes, etwas anderes denkt. Beim Alkohol ist das anders, die Menschen
lassen sich leichter lenken, man kann sie besser für eine Sache gewinnen.
Cannabiskonsumenten hingegen haben ihre eigenen, privaten Interessen. Sie wollen
meist den Weg des geringsten Widerstands, das aber nur für den Moment. Viele
Cannabiskonsumenten würden auch am liebsten die Welt verändern, alles ganz anders
machen. Das alles ist nicht verboten, es gehört zu unseren Grundrechten, zumindest auf
dem Papier aber die Realität sieht anders aus, das alles ist in der Form nicht gewünscht.
Es ist kontraproduktiv, wenn jeder Bürger selber denkt und eine eigene Meinung hat.
Es ist kontraproduktiv, wenn der Cannabiskonsument auf etwas keine Lust hat aber
etwas ganz anderes möchte. Das ist aber nicht alles, Cannabis und Alkohol verträgt
sich nicht unbedingt. Das soll nicht heissen, dass Kiffer nicht trinken würden, das
machen sie sogar zu einem grossen Teil. Es soll heissen, dass die Welt, in der nur
getrunken wird zu der Welt in der auch regelmässig gekifft wird anders ist. Dieses läst
sich nicht genau erklären aber es läst sich damit umschreiben: Katzen und Hunde sind
nicht gleich und verstehen sich oft nicht. Die alkoholisierte Gesellschaft sieht in
Cannabis etwas das anders ist, etwas, das sie nicht kennen, davor haben sie dann
Angst. Alkohol macht betrunken, aggressiv, es verengt die Sinne. Cannabis macht
ruhig und gelassen aber es kann die Sinne erweitern. Dieses sind Gegensätze, die sich
so nicht so gut ergänzen, wenn sie im extremen auf einander stossen. Und die
Gesellschaft sieht den Kiffer ja nur in seinem Extrem als denjenigen, der den ganzen
Tag nur kifft und zugleich verwahrlost. Genauso könnte der Kiffer den trinkenden
Menschen dann als Alkoholiker sehen, der nur noch säuft, sich nicht mehr wäscht und
im Dreck unter geht. Diese beiden Extreme passen nicht zusammen, es sind Katze und
Hund, sie beissen einander. Alkohol ist oben und purer Alkohol will eine Gesellschaft,
in der nur getrunken wird, in der alle Menschen sozusagen gleich sind. Kiffen wäre da
toleranter aber es liegt unten und wird unterdrückt. Es wird soweit unterdrückt, dass
THC gegen den menschlichen Verstand sogar für die Medizin weitgehend verboten ist.
Vermutlich würden sich hunderttausende darüber freuen, wenn ihnen Cannabis
verschrieben werden würde, damit sie die Symptome ihrer Krankheiten wirkungsvoll
lindern könnten und dabei zugleich noch Spass hätten und sich wohl fühlen könnten.
Aber Alkohol will das nicht, die Sinne werden eingegrenzt, Alkohol kann hier nicht
objektiv denken. Das Alkohol will seine Monopolstellung in der Gesellschaft nicht
abgeben und verteidigt sie ähnlich wie der weise Mann in den USA einst seine
Herrenstellung nicht gegenüber dem schwarzen Mann abgeben wollte. Aber was wir
brauchen ist eine Gleichberechtigung der Menschen und auch der Gesellschaftsdrogen.
Cannabis muss legalisiert werden, wenigstens für die, die aus medizinischer Sicht
darauf angewiesen sind.
Um nun die Aussage dieses Schreibens auf den Punkt zu bringen: Alkohol ist
definitiv schlimmer als das kiffen und ist in unserer Gesellschaft nicht mehr weg zu
denken. Alkoholismus bedingt aber auch gesellschaftliche Schäden und es wäre nur
gerecht diese Schäden auf den Alkohol zurück zu führen und auf diesen durch eine
zusätzliche Besteuerung um zu wälzen. Dabei soll es aber nicht zum Recht des reichen
werden trinken zu können. Auch weiterhin sollen sich die ärmsten in unserer
Gesellschaft sprichwörtlich totsaufen können, damit sie mit der Politik auch weiterhin
„zufrieden“ sind. Demnach kann eine gestufte Besteuerung stattfinden. Bier wird
weiterhin mit 7% wie Lebensmittel besteuert, jeder kann davon soviel trinken, wie er
will. Ab 7,5 bis 25% Alkoholgehalt werden dann zusätzliche Steuern von 50% für den
Alkohol erhoben und ab 25% Alkoholgehalt wird Alkohol mit 150% besteuert. Wem
dieses zu teuer ist, der kann billiges Bier trinken. Vermutlich werden Alkoholiker
dieses als verfassungswidrig ansehen, aufgrund ihrer Bandscheibenvorfälle. Aber auch
zu diesem gibt es eine Antwort: für nur einen Euro kann man sich einen
Einkaufswagen „leihen“ und mit nach Hause nehmen. Es gibt also für alle Probleme
Lösungen.
Wenn der deutlich schädlichere Alkohol, mit dem sich die Menschen sogar tot
konsumieren erlaubt ist und zur Gesellschaft dazu gehört, dann darf einer Gesellschaft,
die ein Recht auf Rausch hat Cannabis nicht vorenthalten werden. Die Gesellschaft hat
das Recht auf Rausch und es wird niergends erwähnt, dass man dieses Recht auf
Rausch nicht mit Cannabis befriedigen darf. Cannabis ist eine gesellschaftsfähige
Droge und somit hat unsere Gesellschaft auch das Recht zu dieser Droge. Unsere
Gesellschaft hat ein Recht auf Rausch, unsere Gesellschaft hat ein Recht zu Cannabis.
Demnach ist es zwingen erforderlich, dass Cannabis legalisiert wird. Dieses Verbot
schränkt die Grundfreiheiten der Menschen empfindlich ein und ist somit
verfassungswidrig. Ein Land, in dem Cannabis verboten ist gehört nicht zur freien
Welt. Ein Land, in dem Cannabis verboten ist diskriminiert eine breiter werdende
Minderheit zu Unrecht. Es ist nichts Schlimmes am Cannabis zu finden, seine
Auswirkungen auf den Konsumenten sind allesamt legal.

Von Robert Brungert am  27.02.2009

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse:
(Optional) Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um ein Gravatar-Bild festzulegen.
Ihre Web-Site:
Überschrift:
Kommentar:
Kommentar hinzufügen  abbrechen 
Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen
Copyright 2006-2008 by www.greendeluxe.com