By ENCOD on 20.12.2008
Wien (AFP) — Das österreichische Gesundheitsministerium hat vorerst den Verkauf der Kräutermischung Spice untersagt, die eine dem Cannabis vergleichbare Rauschwirkung erzielt. Das Arzneimittelgesetz sieht vor, dass der Handel für 14 Tage gestoppt werden muss, um dann eine dauerhafte Lösung zu finden. Spice wird in so genannten Head Shops offiziell als Räucherware verkauft. Tatsächlich rauchen viele Verbraucher jedoch diese Mischung, die stark berauschend wirkt.
Zunächst war nicht klar, wie die Wirkung entsteht - die deklarierten Kräuter konnten es offenbar nicht sein. Im Auftrag des Gesundheitsdezernats in Frankfurt am Main untersuchte die Firma THC Pharm dann Proben von Spice und fand dabei das synthetische Cannabinoid JHW-018. Dieser künstlich hergestellte Stoff wirkt viermal so stark wie Cannabis, weil seine Rezeptionsfähigkeit... Read More » |
By ENCOD on 10.12.2008
1. Wiener Hanfkonferenz
In Österreich gibt es ca. 800.000 regelmässige und gelegentliche CannabiskonsumentInnen. Das staatliche Verbot entspricht nicht mehr der gesellschaftlichen Entwicklung, da Cannabis inzwischen Teil der Lebenskultur ist.
Seit 1. 1. 2008 sind folgende Gesetze in Kraft getreten, welche CannabiskonsumentInnen unmittelbar berühren: Suchtmittelgesetz, Sicherheitspolizeigesetz, Strafprozessordnung
Hier wird über die Erfahrungen mit diesen Gesetzen berichtet und wie sich die Betroffenen gegenüber den Ermittlungsbehörden (Polizei, Staatsanwaltschaft), den Magistraten/Bezirkshauptmannschaften, sowie bei Gericht verhalten sollen, bzw. sich zur Wehr setzen können. Täglich werden an unsere Rechtshilfe mehrere Anfragen gestellt und es passieren teilweise haarsträubende gesetzwidrige Amtsvorgänge. Daher verstehen wir uns in erster Linie als BürgerInnenrechtsorganisation, deren Aufgabe es ist, die BürgerInnen vor dem Staat zu schützen. Unter dem... Read More » |
By ENCOD on 01.12.2008
Genf - Die Schweizer lehnen eine grundsätzliche Straffreiheit für Konsum, Verkauf und Erwerb von Cannabis eindeutig ab. Bei einer Volksabstimmung am Sonntag votierten 63,2 Prozent der teilnehmenden Eidgenossen laut vorläufigem amtlichen Endergebnis gegen den Liberalisierungsvorschlag einer privaten Hanf-Initiative. Die Initiative erhielt 36,8 Prozent Ja-Stimmen. Die meiste Unterstützung fand der Liberalisierungsvorschlag in Städten der Deutsch-Schweiz wie Bern und Basel.
Am deutlichsten lehnten die Kantone der französischsprachigen Schweiz das Ansinnen einer Cannabis-Freigabe ab. In keinem der 26 Kantone stimmte eine Mehrheit für den Vorstoß. Auch die Regierung und die Mehrheit des Parlaments sowie rechte Parteien hatten sich klar gegen eine Entkriminalisierung der Droge ausgesprochen.
Linke Parteien und die Grünen unterstützten dagegen die Initiative. Die Befürworter argumentierten, dass durch die Freigabe des Cannabis-Konsums die Drogenkriminalität eingedämmt werden könne. Zudem würde der Staat... Read More » |
By ENCOD on 04.10.2008
[Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,579007,00.html]
Vorbild sind die Alkoholtests am Steuer: In zwei Jahren sollen nach dem Willen der EU planmäßig Drogentests bei Autofahrern durchgeführt werden. Das sieht der Vierjahresplan zur Drogenbekämpfung im Straßenverkehr von Justizkommissar Barrot vor.
Brüssel - Die EU plant intensivere Cannabis-Kontrollen für Autofahrer. "Wir wollen ein ähnliches System für Drogenkonsum wie für Alkohol am Steuer", sagte EU-Justizkommissar Jacques Barrot am Donnerstag bei der Vorstellung eines neuen Vierjahresplans zur Drogenbekämpfung. In zwei Jahren sollen die Kontrollen beginnen. Nach Angaben der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) nehmen jährlich rund 23 Millionen Europäer Cannabis zu sich und 4,5 Millionen konsumieren Kokain.
Wir haben immer mehr Risiken mit jungen Fahrern, die einen Joint geraucht... Read More » |
By ENCOD on 21.09.2008
Hallo liebe Hanf-/Drogenaktivisten,
es ist soweit: die Planung des MMM 2009 [1] laeuft auf vollen Touren. Damit
der deutschsprachige Raum nicht wieder auf den letzten Druecker mitmacht und
dementsprechend nur in der letzten Auflage der Poster zu finden ist, bitten
wir hiermit
um:
a) rege Partizipation an der Organisation
b) weitraeumige Verteilung dieses Aufrufs
Wie mitmachen? Ganz einfach, entweder per Mail:
a) auf Englisch: dana@phantom.com (Dana Beal, Koordinator)
Dana ist mit Sicherheit schlechtes Englisch gewohnt, also
keine Scheu!
b) auf Deutsch: mmm@drug-policy.eu (Steffen Geyer[2], Jan Ludewig[3])
Wir werden Eure Mails dann uebersetzen und an Dana weiterleiten.
In dieser Mail sollte stehen:
1) In welcher Stadt wollt ihr einen MMM organisieren?
2) Eine publizierbare Kontaktadresse (EMail & Webseite, falls
vorhanden)
3) Eine private Kontaktaddresse (falls von der publizierbaren
Adresse abweichend und, ganz wichtig, DEUTLICH als PRIVAT
gekennzeichnet!)... Read More » |
By ENCOD on 25.08.2008
[Quelle:] http://www.wa-online.de/hammallgsolo/00_20080822192030_Opiate_tunaposs_doch_auch.html#comment
Opiate tun′s doch auch...
Weil Krankenkasse Medikament verweigert, baute Markus Trampe Drogen an - Sensationeller Freispruch vor Gericht, doch die TK sieht keinen Ausnahmefall
22.08.2008 • Von Frank Lahme
HAMM Höchst bemerkenswerte Worte fielen vor einer Woche im Sitzungssaal des Hammer Amtsgerichts. "Niemand, der bislang auf dieser Anklagenbank Platz genommen hatte, wurde nach der Sitzung von mir so geachtet wie Sie." Worte, die der Vorsitzende Richter des Schöffengerichts aussprach, als ihm Markus Trampe gegenüber stand. Und fast schon sensationell war das Urteil, das damit einherging. Der 38-jährige Trampe wurde freigesprochen, obwohl er in seinem Garten an der Viktoriastraße Cannabispflanzen angebaut hatte und damit eindeutig als Drogenbesitzer im strafrechtlich relevanten... Read More » |
By ENCOD on 18.08.2008
Liebe Mitglieder des Forums auf der IACM-Webseite,
am morgigen Samstag bitte ich die Leserinnen und Leser der ACM-Mitteilungen bzw. IACM-Informationen um ihre Mithilfe bei der Sensibilisierung von Bundestagsabgeordneten für die medizinische Verwendung von Cannabisprodukten.
Detaillierte Informationen dazu finden Sie unter:
http://www.cannabis-med.org/german/abgeordnetenwatch.htm
Ich bitte Sie herzlich, sich mit einem eigenen Brief oder auch zwei oder drei Briefen an dieser Aktion zu beteiligen. Einige ACM-Mitglieder haben bereits seit längerer Zeit einen persönlichen Kontakt zu Bundestags- oder Landtagsabgeordneten aufgebaut. Es hat sich gezeigt, dass dieser persönliche Kontakt zu Politikern aus dem eigenen Wahlkreis bzw. dem eigenen Bundesland ein wirksames Mittel darstellt, um politische Mitstreiter für unsere Sache zu gewinnen. Selbst wenn dies nicht gelingt, so wird Ihr Brief den Angeschriebenen dazu veranlassen,... Read More » |
By ENCOD on 12.08.2008
Da die Kommentare zum letzten Blog sehr erfolgreich und auf hohem Niveau sind, überlegen wir ein Forum zu installieren. Interesse?
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By ENCOD on 05.08.2008
Betreff: Frage zu Artikel und Studie
Hallo Encod-Team,
Mich würde eure Meinung brennend interessieren zu einem Artikel den Ich im Netz fand,
sind nur 2 Seiten...
Mir gehts darum was Ihr vom Inhalt haltet und gewissen dort gemachten Aussagen vor allem von den Ärzten die sehr nüchtern an empirischen Fakten orientiert argumentieren.
Vorweg noch , Ich habe mittlerweile hunderte Studien gelesen und Medienberichte zum Pro und Contra
von Cannabis, Ich kenne das Thema ausgiebig beleuchtet aber noch nie fand Ich etwas so treffend auf den Punkt
gebracht mit Objektivität, gerade zu gruseliger Nüchternheit und Fairness wie in diesem Artikel.
Bitte schreibt mir eure Meinung dazu
teil 1
http://www.zeitenschrift.com/magazin/23011-haschisch.ihtml
teil 2
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By ENCOD on 21.07.2008
Encod-Bulletin zur Drogenpolitik in Europa
Nr. 42 Juni 2008
Wenn Argumente versagen, kommen die Verbote
Wir sehen einer maliziösen Politik gegenüber, welche sich hinter einer Fassade von gütigen Absichten versteckt. Die Volksgesundheit und –sicherheit werden als Argumente benutzt, um Politiken weiterzuführen, welche schlussendlich den Schaden in diesen Bereichen vergrössern. Echte Schadensreduktion ist nicht kompatibel mit Prohibition.
Der holländische Gesundheitsminister Ab Klink musste dies einsehen. Sein Vorschlag in den Niederlanden 168 Arten von psychoaktiven Pilzen zu verbieten wurde am 29. Mai erneut verschoben, nachdem mehrere von Aktivisten unterstützte , Parlamentsmitglieder dem Minister kritische Fragen stellten, welche er in den kommenden Wochen beantworten muss. Alle Expertenrunden (erstaunlicherweise inklusive das International Narcotics Control Board) haben dem... Read More » |