By ENCOD on 28.06.2007
Afghanen liefern so viel Opium wie noch nie
Von Veronika Oleksyn, Wien
Die Anbaufläche von Schlafmohn hat einen neuen Rekordstand erreicht.
Die deutliche Ausweitung der Anbauflächen in Afghanistan hat die weltweite Opium-Produktion auf ein Rekordhoch getrieben. Wie aus dem gestern veröffentlichten Uno-Drogenbericht hervorgeht, stammen mittlerweile mehr als 90 Prozent des weltweit erzeugten Opiums aus Afghanistan. 2006 seien dort 6100 Tonnen des Grundstoffs für die Heroin-Herstellung produziert worden – 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Weltweit wurden 6610 Tonnen Opium hergestellt, so viel wie nie zuvor, teilte das Uno-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) mit.
Ein Krebsgeschwür
Die Anbauflächen von Schlafmohn in Afghanistan stiegen um 59 Prozent und erreichten mit nunmehr 165000 Hektar einen Höchststand. „Das ist das größte Gebiet für den Opium-Anbau, der in Afghanistan jemals verzeichnet wurde“, hieß es in dem Bericht. Die Schlafmohnfelder erstreckten sich nun auf einem Gebiet,... Read More » |
By ENCOD on 22.06.2007
Von Christian Beneker
Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes macht der Bundesopiumstelle zu schaffen und manchen Ärzten Hoffnung. Die Richter beschieden im Jahr 2005, dass ein MS-Patient Cannabis als Medikament kaufen dürfe. Seither, so Wilhelm Schinkel, Fachgebietsleiter in der Bundesopiumstelle des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), verzeichne man vermehrt Anträge von Patienten auf eine betäubungsmittelrechtliche Ausnahmegenehmigung. Doch die Rechtslage ist verzwickt.
Schmerzen, Spastiken, Übelkeit, Depressionen - solche und andere Leiden kann Cannabis lindern. Das meint jedenfalls Dr. Robert Haak, Chef der Schmerzambulanz im Krankenhaus Schleusingen. "Auf meiner Station hilft es manchen Krebs-Patienten, Nebenwirkungen von Opiaten zu lindern", sagt Haak. Wie viele Patienten in Deutschland von Cannabis profitieren könnten, sei kaum abzuschätzen, meint Dr. Franjo Grotenhermen von der International Association for Cannabis as Medicine (IACM). Orientiert an... Read More » |
By ENCOD on 14.06.2007
Cannabinoide, die Wirkstoffe im Rauschmittel Haschisch, dämpfen Schmerzen. Forscher haben einen Weg gefunden, Nebenwirkungen wie Rausch und Abhängigkeit zu umgehen.
Cannabiswirkstoffe können chronische Schmerzen hemmen – zur Therapie sind sie in Deutschland jedoch wegen ihrer schweren Nebenwirkungen und Suchtpotenzial nur in Ausnahmefällen zugelassen.
Wissenschaftler des Pharmakologischen Instituts der Universität Heidelberg haben im Tierversuch erstmals gezeigt, dass verschiedene Stellen im Nervensystem die schmerzlindernde und die unerwünschte Wirkung der im Haschisch enthaltenen Wirkstoffe Cannabinoide auslösen: Die Schmerzen unterdrückt der Wirkstoff vor allem an den Nervenfasern, während Rausch und Muskellähmungen überwiegend in Gehirn und Rückenmark entstehen. Durch die neuen Erkenntnisse ist es denkbar, Cannabinoid-Medikamente zu entwickeln, die gezielt die Schmerzen bekämpfen, ohne gleichzeitig gefährliche Begleiterscheinungen hervorzurufen. Von einer geeigneten Therapie könnten Patienten mit... Read More » |
By ENCOD on 08.06.2007
Cannabis wirkt entzündungshemmend und anti-allergisch. Eine Salbe mit dem Wirkstoff kann bei Schwellungen und Allergien helfen.
Körpereigene cannabisähnliche Botenstoffe wirken entzündungshemmend, haben Bonner Wissenschaftler in Laborversuchen mit Mäusen herausgefunden. Diese Botenstoffe, so genannte Endocannabinoide, docken im Körper an die gleichen Erkennungsstellen an wie der in Cannabis enthaltene Wirkstoff THC. Sie regulieren Abwehrreaktionen der Haut gegenüber Fremdstoffen. Kontaktallergien – letztlich Immunreaktionen, die außer Kontrolle geraten – könnten daher in Zukunft möglicherweise mit THC-haltigen Salben behandelt werden, schlägt das Team vor.
Cannabis bei Nickelallergie
Dass der Körper Endocannabinoide herstellt, ist schon seit zwanzig Jahren bekannt. Ihre Aufgabe war bislang jedoch nur ungenügend erforscht. Wie Meliha Karsak und ihren Kollegen nun auffiel, zeigen Mäuse häufiger Nickelallergien, wenn ihnen die Cannabinoid-Andockstellen fehlen. Denn diese Mäuse können die Botenstoffe nicht erkennen. In weiteren Versuchen lösten die Forscher bei Mäusen mit einem Allergen eine Kontaktallergie aus und blockierten bei einigen Tieren die Cannabinoid-Andockstellen medikamentös. Diese Tiere reagierten anschließend viel stärker auf die Allergene als jene mit unblockierten Andockstellen. Umgekehrt zeigten Mausstämme mit erhöhten Endocannabinoidwerten weniger Hautallergien.
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By ENCOD on 03.06.2007
Der in Wien bekannte und auf Suchtgift spezialisierte Strafverteidiger Mag. Josef Phillipp Bischof hat sich selbstständig gemacht. Seine Kanzlei befindet sich im 9. Bezirk von Wien, unweit seiner Hauptwirkungstätte dem Straflandesgericht Wien, auch als "Landl", "Graues Haus","Ansa" bekannt. Er arbeitet dort schon lange und kennt jeden SMG Richter und Staatsanwalt.
Eines seiner Spezialgebiete ist die rechtsfreundliche Vertretung von Hanfshops. Er hat alles vertreten was Rang und Namen hat und dabei spektakuläre Freisprüche erziehlt bzw. wurden die Verfahren schon im Vorfeld eingestellt. Bei einem anderen SMG Verfahren - dessen Nebenwirkungen zu unzähligen Hausdurchsuchungen in Deutschland führte, Stichwort (Internet, Samen, "amerikanischer Geheimdienst") -erziehlte er mit einem reumütigen Geständnis und Entkräfigung der Vorwürfe der Polizei, ein sehr sehr mildes Urteil (vorzeitige Haftprüfung, Bedingte).

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